Handy aus, trotzdem Roaming

Krasser Fall

(16.08.2019) Ein Wiener hat im Urlaub kein einziges Mal das Handy eingeschaltet und trotzdem eine krasse Roaming-Rechnung bekommen. Über diesen Fall berichtet jetzt die Wiener Arbeiterkammer. Es handelt sich um sogenanntes Geister-Roaming. Das kann passieren, wenn im Hintergrund ein Datenaustausch ohne aktives Zutun des Users stattfindet.

"Der Mann war mit seiner Frau in Ägypten im Urlaub und hat sein Handy ausgeschaltet im Koffer liegen lassen. Auch die Roaming-Funktion war abgeschalten. Als er nach Hause gekommen ist, hat er eine Handy-Rechnung von fast 500 Euro bekommen", so Anja Maier von der Arbeiterkammer Wien.

Nachdem der Mann einen Schlichtungsantrag bei der Behörde eingereicht hat, sind ihm übrigens 370 Euro erlassen worden.

So kannst du dich schützen

Kontrolliere nach einem Urlaub im Ausland immer deine Handyrechnung und achte vor allem auf kleinere Beträge. Kommt dir etwas komisch vor, dann kannst du dich immer bei der Arbeiterkammer melden!

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