Roboter vertritt krankes Kind

Tolles Schulprojekt in Wien

Ein Roboter sitzt für ein schwerkrankes Kind in der Schule. Nein, es handelt sich nicht um einen Science-Fiction-Film, sondern um ein technisches Wunderwerk in der Wiener Volksschule Neilreichgasse.

Der kleine Dominik ist an Krebs erkrankt, kann aber dank eines 30 cm kleinen Roboters von daheim aus dem Unterricht folgen. Der überträgt per Kamera und Mikro alles, was in der Klasse passiert, direkt auf Dominiks Tablet. Dominik kann sich auch in den Unterricht einbringen. Er kann den Kopf des Roboters von daheim aus bewegen, kann aufzeigen und mit der Klasse reden.

Alle finden das Projekt großartig, sagt Direktorin Eveline Nitschko:
"Den Kindern gefällt es unglaublich gut, dass sie einen Roboter als Mitschüler haben. Und vor allem auch, dass sie dadurch mit Dominik in Verbindung sind. Sie vermissen ihn nämlich sehr. Und Dominik selbst ist natürlich auch schwer begeistert."

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