Rückenschmerzen immer häufiger

Orthopäden schlagen Alarm

(15.11.2021) Immer wiederkehrender Lockdown, Home-Office und Homeschooling - all diese Pandemie-Maßnahmen rufen laut dem Berufsverband der Österreichischen Fachärzte für Orthopädie (BVdO) immer stärkere und häufigere Rückenschmerzen hervor. Auch Schulkinder, denen der Schul- und Freizeitsport fehlt, können davon betroffen sein. ExpertInnen appellieren an die Eltern und ihre Vorbildfunktion.

Gründe für Rückenschmerzen

Der Hauptgrund sei vor allem das falsche Sitzen im Home Office. Dabei wird häufig die eigene Couch zum Bürosessel für mehre Stunden am Stück umfunktioniert. Auch der sogenannte "Technik-Neck", also ein Nach-Vorne-Neigen des Kopfes, sei ein Phänomen, das in der Corona-Pandemie deutlich zugenommen hat. All das kann auf Dauer zu Verspannungen, Schmerzen und Unwohlsein führen.

BVdO-Präsident Ronald Dorotka warnt vor Folgen der Pandemie

Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass Rückenschmerzen auf einer zehnteiligen Schmerz-Skala um einen Punkt stärker ausfielen. Ein Grund dafür sei, dass die Menschen während der Pandemie seltener zum Arzt gehen. Schon vor der Pandemie ist ein Viertel der Krankenstände auf orthopädische Ursachen zurückzuführen. So warnte Dorotka auch vor volkswirtschaftlichen Schäden.

Bewegung und Sport sind die Lösung

Experten raten zu leichten Kraftsport-Übungen, tägliches Spazierengehen und Stiegensteigen. So kann der Körper die fehlenden Bewegungen im Alltag ausgleichen. Zusätzlich sollten im Home Office, Hüfte und Knie im rechten Winkel gebeugt sein und der Laptop auf Augenhöhe platziert werden, um den Nacken zu entlasten. Bei Schmerzen, solle man sich unbedingt ärztlich untersuchen lassen, um Schlimmeres zu verhindern, so BVdO-Präsident Ronald Dorotka.

IS / APA

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