Schönheits-OPs stark gestiegen

Vor allem bei Männern

(30.01.2026) Die Zahl der Schönheitsoperationen ist laut einer aktuellen Analyse deutlich gestiegen – besonders bei Männern. Beim internationalen Ästhetik-Kongress IMCAS in Paris berichteten Expert:innen, dass sich die Anzahl der chirurgischen Eingriffe bei Männern zwischen 2018 und 2024 fast verdoppelt hat. Auch nicht-invasive Behandlungen wie Unterspritzungen oder Lasertherapien legten stark zu.

Männer holen auf

Laut Bericht stiegen die chirurgischen Eingriffe bei Männern um etwa 95 Prozent, während die Zahl nicht-invasiver Eingriffe sogar um über 116 Prozent zunahm. Besonders gefragt waren zuletzt:

  • Augenlidkorrekturen
  • Brustverkleinerungen
  • Narbenentfernungen
  • Fettabsaugungen
  • Nasenkorrekturen

Hohe Zuwachsraten gibt es zudem bei Haartransplantationen, so die Zahlen aus dem International Society of Aesthetic Plastic Surgery (ISAPS)-Report.

Auch bei Frauen stark gefragt

Bei Frauen sind die chirurgischen Eingriffe im selben Zeitraum ebenfalls deutlich angestiegen – um etwa 59 Prozent – und nicht-invasive Eingriffe um 55 Prozent. Zu den häufigsten Behandlungen zählen:

  • Fettabsaugungen
  • Augenlidkorrekturen
  • Brustvergrößerungen
  • Bauchdeckenstraffungen
  • Narbenentfernungen

Dass nicht-chirurgische Optionen wie Botox-Injektionen, Faltenunterspritzungen oder Laserbehandlungen auf dem Vormarsch sind, zeigt die wachsende Nachfrage nach ästhetischen Eingriffen insgesamt.

USA dominieren Nachfrage

Insgesamt entfielen rund 45 Prozent der Schönheits-OPs weltweit auf die USA, auch bei minimalinvasiven Eingriffen liegen die Vereinigten Staaten vorne. Sie machen etwa 56 Prozent des globalen Botox-Markts aus, so die Branchenzahlen.

Experteninnen und Experten führen den Trend auch auf veränderte gesellschaftliche Normen, Social-Media-Einflüsse, KI-Filter und unrealistische Schönheitsideale zurück. Gerade jüngere Menschen hätten oft hohe Erwartungen an Ergebnissen.

Aufklärung & Warnungen

In Österreich wird die Zahl der ästhetischen Eingriffe pro Jahr auf 30.000 bis 100.000 geschätzt. Fachärzt:innen raten dringend zu umfassender Aufklärung vor Eingriffen und warnen vor unqualifizierten Anbietern – allein in Wien wurden zuletzt mehrere illegale „Beautykliniken“ aufgedeckt.

Auch Reisen ins Ausland zu günstigen Behandlungen, etwa für Haartransplantationen, bergen Risiken: Oft fehlt die nötige Nachsorge, was zu Komplikationen führen kann.

(AA)

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