Schon wieder Strafenpanne

(28.02.2014) Schon wieder eine Panne mit Verkehrsstrafen. Erst vor wenigen Tagen hätten fast 2.000 Autofahrer in Wien doppelt Strafe zahlen sollen. Schuld war ein Computerfehler, wodurch die bezahlten Anonymverfügungen nicht gelöscht worden sind. Jetzt gibt es auch in Innsbruck eine Panne: Wegen einer Software-Umstellung sind unzähligen Verkehrssündern zu hohe Bußgelder berechnet worden. Viele Autofahrer sind daher verunsichert, wie sie künftig auf Anonymverfügungen reagieren sollen. Experten raten: Im Zweifel einfach bei der zuständigen Behörde nachfragen.

ÖAMTC-Chefjurist Martin Hoffer:

“Das ist nicht verboten und kann auch nicht schaden. Es gibt hier auch ganz unterschiedliche Erfahrungen. Manche Behörden bedanken sich sogar dafür, dass sie auf einen Fehler hingewiesen werden. Andere reagieren eher bockig. Aber ein kurzer Anruf ist nie schlecht.“

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