Schwangerschaft bei Mann

Ärzte übersehen das!

Alles hat auf eine Schwangerschaft hingedeutet! Ein positiver Test, die einsetzenden Wehen und der Blasensprung. Die Ärzte haben dennoch nicht schnell genug reagiert. Wie kann das sein? Es hat sich nicht um eine schwangere Frau, sondern um einen schwangeren Mann gehandelt.

Ein heftiger Vorfall hat sich in einem Spital in den USA ereignet. Ein 32-jähriger Mann, der als Frau geboren worden ist, wendet sich an die Ärzte, weil er furchtbare Unterleibsschmerzen hat. Die Wehen setzen ein, der Mann macht schließlich einen positiven Schwangerschaftstest. Selbst als die Fruchtblase platzt, machen die Hebammen aber laut "New England Journal of Medicine" keine Anstalten, die Schwangerschaft ernst zu nehmen.

Erst Stunden später tastet eine Ärztin den Bauch des Mannes ab und kann es nicht glauben: Der Patient ist tatsächlich nicht übergewichtig, sondern schwanger. Ein Ultraschall zeigt, dass ein Teil der Nabelschnur im Geburtskanal eingeklemmt ist. Dadurch bekommt das Baby nicht genug Sauerstoff.

Die Ärzte setzen sofort einen Kaiserschnitt an. Doch dann die traurige Nachricht: Es ist zu spät, das Baby kann nur noch tot auf die Welt gebracht werden. Warum ist die Schwangerschaft so lange unbemerkt geblieben? Der Mann hat seine Periode schon lange nicht mehr gehabt und jahrelang Testosteron genommen.

Eine Sprecherin der Universität Michigan deutet daraufhin, dass es in dem Fall nicht nur darum geht, was diesem Menschen passiert ist, sondern generell zeigt, was Transsexuellen im Gesundheitssystem alles passieren könnte.

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