Schwaz in Tirol

rasche Durchimpfung geplant

(03.03.2021) Der besonders stark von der südafrikanischen Coronavirus-Variante betroffene Tiroler Bezirk Schwaz soll mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer durchgeimpft werden. In Zusammenarbeit mit der EU-Kommission, Biontech/Pfizer, Bund und Land sei es gelungen, 100.000 zusätzliche Impfdosen von Biontech/Pifzer als Vorauslieferung zur Verfügung zu stellen, gaben Bundesregierung und Tiroler Landesregierung heute bekannt. Die Ausreisetestpflicht für Nordtirol wird verlängert. "Es ist unsere Chance, die Variante im Bezirk Schwaz auszulöschen", sagte Kurz, bzw. gegen Null zu bringen.

Das Projekt soll national und international von Wissenschaftern begleitet werden, in einer Studie sollen Erkenntnisse zur Impfung bei der Südafrika-Mutation gewonnen werden. Als Startzeitpunkt für die Impfaktion ist die zweite März-Woche anvisiert. Der Plan sieht vor, dass allen im Bezirk Schwaz der Impfstoff angeboten wird - laut Gesundheitsminister Anschober ab dem 16. Lebensjahr.

Für die Ausreise aus dem Bezirk Schwaz wird es zu einer Testverpflichtung kommen, kündigte Platter an. Diese soll rund um den 10. März parallel zum Impf-Start beginnen. Den Bezirk Schwarz wird man für die Dauer der Impf-Aktion dann nur mit negativem Test verlassen können. Bis dahin wird die derzeit aufrechte Ausreisetestpflicht für Tirol verlängert. Damit dürfen Personen, die sich in Nordtirol aufhalten, auch weiterhin die Tiroler Grenzen nur überschreiten, wenn sie einen negativen Corona-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist, vorweisen können.

(fd/apa)

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