"Schwierigste Phase" kommt

Intensivmedizin: Anschober warnt

(18.11.2020) "Keine erfreulichen" Neuinfektionszahlen – das sind die Worte von Gesundheitsminister Rudolf Anschober zur aktuellen Corona-Lage! Das Thema Corona hat heute die Debatte zum Gesundheitsbudget im Nationalrat dominiert. Gesundheitsminister Rudolf Anschober bezeichnet die heutige Zahl der Neuinfektionen von 7.091 als "keine erfreuliche", es handle sich weiterhin um eine "Stabilisierung auf dramatisch hohem Niveau".

Anschober hat auch auf die "Notlage" im Bereich der Intensivmedizin aufmerksam gemacht. Diese bestehe in ganz Europa: "Überall geraten die Gesundheitssysteme an ihre Grenzen." In Österreich werde man in der kommenden Woche im Bereich der Intensivmedizin in die "schwierigste Phase" kommen, so seine Prognose. Viele im Gesundheitswesen Tätige hätten Angst davor, dass man in einigen Wochen in die Situation kommen könnte, dass es zu Triagen in Spitälern kommt. "Wir alle tun alles gemeinsam dafür, dass diese Situation nicht Wirklichkeit wird."

Wenn aber die Zahlen wie erwartet weiter runtergehen, dann erwarte er für Österreich Anfang Dezember eine Entspannung in der intensivmedizinischen Betreuung. "Ich hoffe, dass wir alle bis dahin gut durchhalten."

Derzeit arbeite die Regierung "sehr intensiv" an der Frage, wie es nach dem für 6. Dezember geplanten Ende des Lockdowns weitergehen wird, so Anschober. Bedenken vor allem der FPÖ, der Lockdown könnte über den 6. Dezember hinweg fortgesetzt werden, versuchte der Ressortchef zu zerstreuen. Er habe diesbezüglich bei einer Sendung des Privatsenders Puls 4 "missverständlich formuliert". Es gehe ihm nicht darum, dass der Lockdown über den 6. Dezember hinweg anhält, sondern dessen Wirkung, betonte er.

Für die Zeit nach dem 6. Dezember sei ein "umfassendes Programm" in Vorbereitung: Dabei gehe es um die Beschleunigung der Kontaktnachverfolgung, aber auch um umfangreiche Schutzmaßnahmen für die ältere vulnerable Bevölkerung. Es werde auch "mehr Testungen" geben, aktuell liege deren Zahl zwischen 30.000 und 40.000 pro Tag. Durch die Einbindung von niedergelassenen Ärzten und Apothekern werden sich die Tests auf 40.000 bis 50.000 täglich erhöhen, so Anschobers Erwartung. Auch sehe sich die Regierung aktuell die Möglichkeit der Massentestungen an.

Sehr optimistisch zeigte sich Anschober neuerlich zur Frage der Impfung. Er verwies auf seine vor rund zwei Monaten getätigte Aussage, dass man eventuell schon im Jänner damit beginnen könnte.

(mt/apa)

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