Shani Louk (22) ist tot

Von Hamas entführte Deutsche

(30.10.2023) So jung, erfolgreich und voller Träume. Die Welt trauert um Shani Louk. Die von der radikalislamischen Hamas bei ihrem Großangriff auf Israel als Geisel genommene Deutsche Shani Louk ist tot. Das israelische Außenministerium teilte am heutigen Montag via Twitter (X) mit, der Leichnam der 23-Jährigen sei gefunden und identifiziert worden. Louk hatte an einem Rave-Festival im Süden Israels teilgenommen, das von der Hamas überfallen wurde. Auch Deutschlands Regierung bestätigte den Tod. Auf "X" ist eine Collage an das Mädchen zusammengestellt worden. Darin kommen auch kurze Bildfolgen der Entführung vor!

+++Triggerwarnung+++ Entführung-Waffen-Aggression+++

"Nach uns vorliegenden Erkenntnissen müssen wir den Tod einer weiteren Person mit deutscher Staatsangehörigkeit bestätigen", sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Montag. Näheres sagte er nicht. Mittlerweile gibt es zahlreiche Aufrufe für Spenden, für die Opfer des Festivals.

Bilder und Videos, die im Internet kursierten, zeigten laut Angehöriger den Körper der jungen Frau auf einem Pick-up. Zunächst ging Shani Louks Familie, von der ein Teil in Baden-Württemberg lebt, davon aus, dass die junge Frau schwer verletzt wurde, aber am Leben war und sich im Gazastreifen befand. Die Familie sich seit dem Überfall für die Freilassung aller Geiseln eingesetzt.

Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben 239 Familien informiert. Nach Militärangaben gelten 40 Menschen seit dem Terroranschlag der Hamas weiter als vermisst. Wegen des schlimmen Zustands vieler Leichen ist auch die Identifikation noch nicht abgeschlossen. Die Nachricht sei zwar schrecklich. Es sei aber gut, nun Gewissheit zu haben. "Wenigstens hat sie nicht gelitten", sagte die Mutter, Ricarda Louk.

Seit Beginn des Gaza-Krieges wurden 1.135 getötete Israelis identifiziert und 715 beigesetzt, wie die israelischen Behörden laut "Haaretz" am Montag bekannt gaben. Bisher wurden demnach 823 getötete Zivilistinnen und Zivilisten identifiziert, was 85 Prozent der zivilen Opfer seit Beginn der Kämpfe bedeute. Die israelischen Streitkräfte IDF gestatteten laut der Zeitung, die Namen jener 312 identifizierten Soldatinnen und Soldaten bekannt zu geben, die während der Kämpfe ums Leben gekommen seien. Polizei, IDF, Gesundheitsministerium, das Institut für Gerichtsmedizin und Freiwilligenorganisationen identifizieren demnach weiterhin die Opfer des Massakers im Süden Israels in der Militäreinrichtung Shura.

(fd/apa)

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