Sheerans Vorbands sagen ab
Tour-Krise
(16.09.2026) Nach der Absage für seinen Opener Macklemore muss Ed Sheeran nun weitere Rückschläge einstecken. Alle Opener für seine Konzerte und sogar seine eigene Band sagen für die restliche Tour ab.
Opener ziehen zurück
Auf die Entscheidung Macklemore nicht mehr mit auf Tour zu nehmen, reagieren jetzt Aaron Rowe, Finneas, Lukas Graham und Ed Sheerans Band Beoga. Letztere berufen sich auf zionistische Lobbys, die die Tour zu Fall gebracht hätten.
Aaron Rowe, der wie Sheerans Band aus Irland kommt, fügt hinzu, dass er im Sinne der irischen Geschichte jeglichen Respekt für sich selbst verlieren würde, wenn er weiter auf der Tour spielen würde.
Finneas bemängelt die Entscheidung, Macklemore aus dem Programm zu nehmen und verweist auf die künstlerische Freiheit.
Meinung sei nicht käuflich und mehr Geld könne nicht mehr Macht bedeuten, so Lukas Graham.
Entscheidung der Veranstalter
Ed Sheeran meldete sich zuvor mit einem aufklärerischen Post und wies die Schuld von sich. Macklemore aus dem Programm zu nehmen, wäre alleine die Entscheidung des Veranstalters. Seine Opening Acts dürften ihr Programm stets selbst kuratieren.
Er habe sich in den letzten Tagen um eine gemeinsame Lösung bemüht, sei aber auf keinen grünen Zweig gekommen. Da er die Tour wohl trotzdem stattfinden lassen wollte, wurde Macklemore vom Line-Up gestrichen.
Auf den Beschluss der anderen Musiker die Tour nicht mehr fortzuführen, ging Ed Sheeran nicht ein. Zum Zeitpunkt seines Posts dürfte er wohl weder etwas von der Entscheidung seiner Band Beoga, noch der Acts Finneas, Aaron Rowe und Lukas Graham geahnt haben.
Stattdessen fokussierte sich sein Post auf die Gründe, warum er seine ganze Karriere lang schon davon absieht sich politisch zu äußern. Er nennt als Grund junge Leute in seinem Publikum, die nicht mit Themen wie Krieg konfrontiert werden sollten.
Ebenso ging er darauf ein, dass es ihm stets wichtig war, einen respektvollen Umgang zu wahren und Diskussionen offen zu halten. Er hätte natürlich eine private Meinung, die er aber nicht äußere. Das sei nicht damit gleichzusetzen, dass ihm der Krieg in Gaza egal sei.
Des weiteren gäbe es unterschiedliche Lösungen für Konflikte. Seine sei Friede. Er wolle deshalb explizit öffentlich keine Stellung beziehen und stünde zu dieser Entscheidung.
(mm)