Signa Prime braucht 2 Mrd.

Ist so viel Geld zu holen?

(16.11.2023) Ob sich so viel Geld mobilisieren lässt? Der im Zuge der generellen Immobilienkrise in Turbulenzen geratene Handels- und Immobilienkonzern Signa lotet seine Finanzierungsquellen aus. René Benkos wichtigste Immo-Sparte, die Signa Prime Selection, versuche nun frisches Geld bei Investoren einzusammeln. Das Unternehmen habe sich in den vergangenen Tagen an Investoren gewandt, um in den kommenden Monaten bis zu 2 Mrd. Euro aufzubringen, berichtet "Bloomberg" unter Verweis auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Für die Dauer der Restrukturierung nehme der deutsche Sanierungsexperte Arndt Geiwitz "eigenverantwortlich die Interessen der Familie Benko Privatstiftung wahr", so ein Signa-Sprecher am Donnerstag auf APA-Anfrage um eine Stellungnahme. Wie lange diese Restrukturierung dauere, lasse sich heute nicht abschätzen. "Wichtig ist: der Prozess benötigt Ruhe und Fokussierung." Unter der Führung von Geiwitz seien auch in Zusammenarbeit mit dem neuen CRO (Chief Restructuring Officer) Ralf Schmitz "zahlreiche organisatorische, strukturelle und personelle Prozesse in Gang gesetzt worden, die dazu dienen, die Signa-Gruppe zu stützen und nachhaltig sowie auf Dauer zu stabilisieren". Dies umfasse sowohl den Immobilien- als auch den Handelsbereich.

Die Signa-Gruppe beauftragte vergangene Woche den deutschen Sanierungsexperten Geiwitz damit, den Konzern zu restrukturieren. Geiwitz, der mit dem Immobilienkonzern auch bereits in der Vergangenheit zu tun hatte, will laut Finanznachrichtenagentur "Bloomberg" bis Ende November einen ersten Plan vorlegen.

Signa Prime

Die Sparte Signa Prime, der die prominentesten Projekte vom Berliner Luxuskaufhaus KaDeWe über Selfridges in London und das Hotel Bauer in Venedig bis hin zum Hamburger Bauprojekt Elbtower gehören, habe potenziellen Investoren mitgeteilt, dass sie allein heuer 500 Mio. Euro benötige, um ihren Verpflichtungen nachzukommen, heißt es "Bloomberg" zufolge bei Insidern, die in die Gespräche involviert sind und nicht namentlich genannt werden wollen. Im ersten Halbjahr 2024 würden weitere 1,5 Mrd. Euro benötigt. Einige der angesprochenen Investoren hätten bereits abgelehnt, sei weiters zu hören. Andere hingegen befänden sich noch in der Anfangsphase und prüften die Anfrage derzeit.

(fd/apa)

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