Snowboarder (21) ist tot
Lawinengefahr steigt wieder
(28.01.2026) Der junge Mann hat den Kampf um sein Leben verloren! Ein 21-jähriger Deutscher ist in Feldkirch zehn Tage nach einem Snowboardunfall an seinen schweren Kopfverletzungen gestorben. Er war am 17. Jänner im Skigebiet Damüls (Bezirk Bregenz) auf den Kopf gestürzt und bewusstlos liegengeblieben, berichtete die Polizei. Obwohl er einen Helm trug, erlitt der 21-Jährige Kopfverletzungen und starb an den Folgen eines schweren Schädel-Hirn-Traumas.
Der junge Mann war bei der Abfahrt mit drei Begleitern rechts von der Piste abgekommen und durch das freie Gelände auf einen darunter querenden gewalzten Verbindungsweg gefahren. Beim Übergang zu diesem blieb das Snowboard in einer Mulde stecken und brach, worauf der Mann schwer auf Kopf und Gesicht stürzte.
Neue Schneefälle
Prognostizierte weitere Schneefälle lassen die Lawinengefahr ab Donnerstag in Teilen Osttirols auf die zweithöchste Warnstufe ansteigen. Dann gelte in den Regionen Karnischer Kamm sowie den Lienzer Dolomiten oberhalb der Waldgrenze Stufe vier der fünfstufigen Skala, teilte das Land Tirol am Mittwoch mit. Im Rest Osttirols sowie in Nordtirol gelte verbreitet Stufe drei, also erhebliche Gefahr. Insbesondere wurde zu Zurückhaltung abseits gesicherter Pisten gemahnt.
Gefahr von Lawinen
Bereits am Wochenende habe es in der Region viel geschneit, erläuterte Christoph Mitterer vom Lawinenwarndienst Tirol in einer Aussendung: "Laut Prognosen der Geosphere Austria sind bis morgen weitere 20 bis 40 Zentimeter an Neuschnee möglich. Durch diesen Neuschneezuwachs und die schlechte Schneedeckenstabilität steigt die Lawinengefahr entsprechend an". Sicherheitslandesrätin Astrid Mair (ÖVP) appellierte an alle Wintersportlerinnen und Wintersportler, Vorsicht walten zu lassen: "Große Lawinengefahr bedeutet, dass Lawinen bereits leicht ausgelöst werden können oder auch spontan abgleiten können".
Tipps
Skitouren und Variantenfahrten sollten sich im freien Skiraum - wenn überhaupt - auf mäßig steiles Gelände beschränken, hieß es. Es gelte zudem, Auslaufbereiche großer Lawinen zu beachten. Unerfahrene sollten unbedingt auf den geöffneten Abfahrten und Routen bleiben.
(fd/apa)