So schuften Kids für dein Smartphone

(20.01.2016) Was haben Apple- und Samsung-Fans gemeinsam? Versteckte Kinderarbeit in ihren Handys! Ein aktueller Bericht von Amnesty International schockt alle Smartphone-Besitzer. Für die Geräte-Akkus wird Kobalt benötigt. Der Rohstoff wird aber größtenteils durch Kinderarbeit in der Demokratischen Republik Kongo gewonnen. Gerade mal 7-Jährige schuften jeden Tag unter unmenschlichen Bedingungen stundenlang in den Minen. Häufig kommt es zu schweren Unfällen.

Und alle namhaften Smartphone-Hersteller machen sich dabei die Finger schmutzig, sagt Heinz Patzelt von Amnesty International:
“Der Rohstoff geht an einen Mega-Konzern in China und bei dem kaufen alle ein. Egal ob Apple, Samsung oder Sony. Sie leugnen die Kinderarbeit natürlich, sie wollen davon nichts hören und nichts wissen. Es liegt an den Käufern hier Druck zu machen.“

Laut Amnesty sollen User Berichte über die Kinderarbeit fleißig teilen. Je mehr Druck entsteht, desto schneller werden Apple, Samsung und Co. umdenken.

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