So wohnt Österreich

im Schnitt auf 113 m²

(11.04.2024) Eine aktuelle Trendstudie von ImmoScout24.at zeigt, dass die durchschnittliche Wohnfläche der Österreicherinnen und Österreicher 113 Quadratmeter beträgt. Die Studie wurde unter 1000 Befragten durchgeführt. In der Regel verteilt sich diese Fläche auf vier Zimmer, wobei drei Zimmer (27 Prozent) und eine Fläche von 70 bis 89 Quadratmetern (23 Prozent) die am häufigsten anzutreffenden Wohnungsgrößen darstellen.

Junge Menschen leben Wohnungen und mieten

Obwohl das Einfamilienhaus, insbesondere auf dem Land, durchaus verbreitet ist, lebt mehr als die Hälfte der Bevölkerung (56 Prozent) in einer Wohnung, während 43 Prozent ein Haus bewohnen. Dieser Anteil steigt mit dem Alter: Während nur etwas mehr als ein Drittel der 18- bis 29-Jährigen und 38 Prozent der 30- bis 49-Jährigen in einem Haus leben, beträgt der Anteil unter den über 50-Jährigen bereits die Hälfte.

In Österreich ist das Wohnen im Eigentum immer noch verbreiteter als das Mieten. 54 Prozent der Bevölkerung leben in einer Immobilie, die ihnen gehört, während etwas mehr als ein Viertel (26 Prozent) zur Miete wohnt. 14 Prozent leben in Genossenschaftsobjekten und 5 Prozent in Gemeindeimmobilien. Personen über 50 Jahre besitzen überdurchschnittlich oft Eigentum. In dieser Altersgruppe leben 63 Prozent in einer Immobilie, die ihnen gehört, während nur 16 Prozent Mieter:innen sind. Bei den 18- bis 29-Jährigen leben 45 Prozent im Eigentum, während 38 Prozent zur Miete wohnen.

Unterschiede in Bundesländern

Im Vergleich der Bundesländer zeigen sich auch eindeutige Unterschiede. In Wien wird häufiger zur Miete gewohnt (33 Prozent), während Genossenschafts- (25 Prozent) und Gemeindeimmobilien (15 Prozent) stark vertreten sind. Nur etwa ein Viertel der Wiener besitzt ihr Zuhause. Die meisten Eigentümer sind in Niederösterreich (67 Prozent), Kärnten (65 Prozent) und Oberösterreich (64 Prozent) anzutreffen.

Mehrheit lebt in größeren Städten

Die Studie zeigt einen Trend hin zu städtischen Lagen: Mehr als zwei Drittel (67 Prozent) der Österreicherinnen und Österreicher leben in größeren Städten oder Ballungsräumen, während es im Jahr 2023 noch 63 Prozent waren. Die städtische Bevölkerung ist dabei überdurchschnittlich jung, fast die Hälfte (46 Prozent) der 18- bis 29-Jährigen gibt an, in städtischen Gebieten zu leben. Der Trend scheint weg von Dörfern oder ländlichen Gegenden zu gehen: Während 2023 noch 31 Prozent angeben, hier zu leben, sind es in der aktuellen Erhebung nur noch 26 Prozent.

(apa/mw)

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