Sorge wächst um Mette-Marit
Mögliche Lungentransplantation
(12.03.2026) Die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit ist seit Wochen aus der Öffentlichkeit verschwunden. Nun bestätigt der Palast, dass sich ihr Gesundheitszustand verschlechtert hat. Während das Königshaus ohnehin, wegen dem Prozess gegen ihren ältesten Sohn, unter Druck steht, wächst im Land die Sorge um die 52-Jährige.
Seit Ende Jänner ist Kronprinzessin bei keinem offiziellen Termin mehr aufgetreten. Beobachter rätselten lange über den Grund ihres Rückzugs, zumal Norwegen derzeit auch auf den Prozess gegen ihren 29 Jahre alten Sohn Marius Borg Høiby blickt. Schnell kursierten Spekulationen über mögliche persönliche Belastungen, auch neue Veröffentlichungen im Zusammenhang mit dem Epstein-Skandal wurden als möglicher Grund genannt. Darin wird berichtet, dass sie die Villa des Sexualstraftäters in Florida besuchte und vertrauliche E-Mails mit ihm austauschte. Der norwegische Hof stellte nun jedoch klar, dass ernsthafte gesundheitliche Probleme hinter der monatelangen Abwesenheit stehen.
In einer Stellungnahme erklärte der Palast, der Zustand der Kronprinzessin habe sich zuletzt verschlechtert. Mette-Marit benötige aktuell intensivere medizinische Betreuung, weshalb ihr Terminplan angepasst wurde. Öffentliche Verpflichtungen sollen vorerst stark eingeschränkt bleiben, damit sie sich auf Erholung und Behandlung konzentrieren kann.
Bereits 2018 hatte die Ehefrau von Kronprinz Haakon ihre Erkrankung öffentlich gemacht, dass sie an einer Lungenfibrose leidet. Es handelt sich hierbei um eine chronische Krankheit, bei der das Lungengewebe zunehmend vernarbt, wodurch die Atmung erschwert wird und häufig auch starke Müdigkeit oder Appetitlosigkeit auftreten. Die Erkrankung ist bislang nicht heilbar, Therapien können lediglich den Verlauf verlangsamen. Nach Angaben des Königshauses laufen inzwischen auch Vorbereitungen für eine mögliche Lungentransplantation.
(mk)