Spinat bald auf Doping-Liste?

Popeye-Effekt nachgewiesen

Kommt Spinat jetzt tatsächlich auf die Doping-Liste? Forscher haben ja den Popeye-Effekt nachweisen können. Man hat Sportlern während des Trainings zehn Wochen lang Ecdysteron verabreicht. Ein Hormon, das in der Spinatpflanze enthalten ist. Dabei ist bei den Testpersonen ein dreimal höherer Kraftzuwachs festgestellt worden, als bei den Sportlern der Placebo-Gruppe. Jetzt überlegt die WADA das Hormon auf die Liste der verbotenen Mittel zu setzen.

Trotzdem dürften Sportler wohl auch weiterhin Spinat essen, sagt Sportwissenschaftler Michael Mayrhofer:
"Wenn es auf die Doping-Liste kommt, dann mit einem Grenzwert, den man nicht überschreiten darf. Und ich glaube, dass man rund sechs Kilo Spinat essen müsste, um sich strafbar zu machen. Da braucht man sich also wohl keine Sorgen zu machen."

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