Sprachreise wird zum Albtraum

Mädchen landet in Psychiatrie

(09.09.2021) Stellt dir vor, du planst als Teenie eine Sprachreise, willst die Zeit deines Lebens verbringen und landest am Ende in der Psychiatrie. Genau das ist der 17-jährigen Niederösterreicherin Alicia passiert, wie die Krone heute berichtet. Von Anfang an hat keine gute Atmosphäre in ihrer Gastfamilie geherrscht. Gleich in der ersten Woche hat Alicia gleich zwei Mal mit ihrer Gastmutter umziehen müssen.

Aggressive Stimmung

Außerdem hat sie zu wenig zu essen bekommen, nichts zu trinken, wenn sie Durst gehabt hat und hat nicht allein in den Supermarkt gehen dürfen, weil die Gefahr bestanden hätte, dass sie unterwegs gekidnappt wird. Als wäre das nicht genug, hat die Gastmutter auch noch Schwierigkeiten mit ihrem Ex-Partner, einem ehemaligen gewalttätigen Häftling, gehabt. Die Stimmung sei angespannt und teils aggressiv gewesen, wie Alicia ihrer Mutter in fast täglichen Telefonaten geschildert hat.

Eskalation wegen Kopfläusen

Als sich Alicia dann auch noch mit Kopfläusen angesteckt hat, ist die Situation endgültig eskaliert. Das Jucken ist nicht ernst genommen worden und Alicia ist schließlich zu einer dubiosen Ärztin gebracht worden, die ihr sogar Cortison verschrieben hat. Eine Mail von Alicias Mutter hat auch nichts gebracht.

Schlussendlich ist das Mädchen wegen angeblicher Selbstmordgefahr in die Psychiatrie eingeliefert worden und das ohne sie selbst oder ihre Eltern in der Heimat darüber zu informieren. Fünf schreckliche Tage hat Alicia dort verweilen müssen, bis sie von Beamten abgeholt und zurück nach Österreich gebracht worden ist.

(VK)

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