Start für Vienna City Marathon

Tausende Teilnehmer*innen

(24.04.2022) Pünktlich um 8:58 hat Bundespräsident Alexander Van der Bellen am Sonntag den Startschuss zum 39. Vienna City Marathon gegeben. 31.000 Läuferinnen und Läufer sind heuer am Start. Rund 8.000 von ihnen geht auf die volle Marathondistanz. Aufgrund der guten Laufbedingungen wackelt sowohl bei den Männern, als auch bei den Frauen der Rekord. Entlang der Strecke über die Prater Hauptallee, den Ring, sowie an Schönbrunn vorbei werden wieder tausende Zuseherinnen und Zuseher erwartet. Solltest du mit dem Auto unterwegs sein, musst du mit zahlreichen Straßensperren und Verkehrsbehinderungen rechnen. Alle Infos dazu hörst du stündlich im kronehit Verkehrscheck.

Trotz kurzfristiger Absagen mehrerer Weltklasseläufer wackeln die Streckenrekorde beim 39. Vienna City Marathon am Sonntag gehörig. Bei den Männern peilt Favorit Oqbe Kibrom im Rennen über 42,195 km an, nicht nur seine persönliche Bestzeit (2:05:53 Stunden), sondern auch den acht Jahre alten Streckenrekord (2:05:41) des Äthiopiers Getu Feleke in Wien zu knacken. "Ich will nicht bei 2:05 stoppen", sagte der 24-Jährige aus Eritrea am Freitag. Nach den Absagen von Vorjahressieger Leonard Langat und den Favoriten Goitom Kifle, Derara Hurisa oder Mekuant Ayenew, gehen in Kibrom und Abdi Fufa (2:05:57) aus Äthiopien nur noch zwei Läufer mit Bestzeiten unter 2:06 Stunden an den Start.

"Das Feld ist etwas reduziert worden in der Breite", sagte VCM-Rennleiter Mark Milde: "Trotzdem haben wir noch einige Hochkaräter am Start, weshalb ich ein gutes Gefühl habe, die großen Rekorde sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen angreifen zu können." Der Österreicher Lemawork Ketema (2:10:44) geht mit der achtbesten Zeit aller Starter ins Rennen.

Unterstützt werden die Topfavoriten von einem speziellen Orientierungssystem, das erstmals in Wien eingesetzt wird. Auf einem am Begleitfahrzeug angebrachten Bildschirm werden zur Unterstützung laufend pro Kilometer diverse Zwischen- sowie Zielzeiten eingeblendet.

Bei den Frauen will Vorjahressiegerin Vibian Chepkirui (2:24:29) erneut als Erste über die Ziellinie laufen. Der Sieg bei ihrem Debüt-Marathon habe der 27-jährigen Kenianerin viel Selbstvertrauen gegeben, nun ist der Streckenrekord (2:22:12) der dreimaligen Wien-Siegerin und Trainingspartnerin Nancy Kiprop aus dem Jahr 2019 das große Ziel.

(APA/CD)

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