Stmk.: Entsetzen nach Baby-Tod

(19.02.2014) Der tragische Tod eines Babys heizt die Spitalsdebatte in der Steiermark neu an! Die Geburtenstation in Voitsberg in der Weststeiermark müsse wieder aufsperren, fordern jetzt Politiker. Eine Frau aus der Nähe von Voitsberg musste über 50 Kilometer ins nächste Spital fahren, um ihr Kind auf die Welt zu bringen. Da es Komplikationen gegeben hat, wurde mit der Fahrt wertvolle Zeit vergeudet. Das Kind hat nicht überlebt. Eine Situation mit der einige leider gerechnet haben.

Der Voitsberger Bürgermeister Ernst Meixner:

"Es war ja so, dass drei Tage vor der Geburtenstation ein ähnlicher Fall gewesen wäre, wo Kind und Mutter tot gewesen wären. Ich habe damals schon gesagt: "Es möge hoffentlich nie, ein ähnlicher Fall eintreten". Das ist jetzt aber leider passiert. Wir haben das so befürchtet. Man hat nicht auf uns gehört, weil Menschenleben nicht immer so wichtig sind wie Einsparungen."

Auch eine Facebook-Gruppe kämpft um die Wiedereröffnung der Geburtenstation.

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