Strafen für Koma-Säufer?

(27.05.2014) Koma-Saufen könnte richtig teuer werden! Die Idee des Salzburger FPÖ-Politikers Karl Schnell, jugendliche Rauschtrinker zur Kassa zu bitten, sorgt für Aufsehen. Von Unbelehrbaren, die sich wiederholt bewusstlos trinken, könnten die Behandlungskosten eingefordert werden. Das Problem ist nämlich groß: In Österreich landen jährlich an die 1.500 Teenager mit einer Alkoholvergiftung im Spital. Laut Experten wären Strafen aber der völlig falsche Ansatz.

Christoph Schneidergruber vom 'Netzwerk gegen Sucht':
“Ich glaube, dass Strafen das Problem sogar verschärfen könnten. Jeder Elternteil weiss, dass gerade Teenager durch Drohungen noch rebellischer werden. Wir müssen das Problem endlich angehen, aber mit Strafen kommen wir sicher nicht weiter.“

Der Experte schlägt vor, die Aufklärungsarbeit zu verstärken. Sollen Komasäufer bestraft werden? Sag' uns deine Meinung, in unserer News-Update-Gruppe auf Facebook!

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