Streit um Kostüme bei Tanzshow

Ist das 'kulturelle Aneignung'?

(18.04.2023) Eine für mehrere Auftritte auf der Bundesgartenschau Buga in Mannheim geplante Kostüm-Show des Awo-Balletts Rheinau hat für Aufregung gesorgt. Nach Worten der Chefin der Truppe, Erika Schmaltz, beanstandete das zuständige Buga-Team wegen zu klischeehafter Darstellung und angeblicher kultureller Aneignung sechs von 14 Kostümen, mit denen die 17 Frauen des Senioren-Balletts in den nächsten Monaten sieben Mal auftreten wollten.

Nachdem die Show zunächst auf der Kippe stand, schlossen die Buga und die Arbeiterwohlfahrt (Awo) nach intensiven Gesprächen noch am Montag einen Kompromiss. An dreien der ursprünglich sechs beanstandeten Kostüme werde es Veränderungen geben, teilte eine Buga-Sprecherin am Abend mit. Außerdem würden die Auftritte auf die Hauptbühne verlegt und im Nachgang durch Diskussionsveranstaltungen begleitet.

Die monierten Kostüme hatten in der Show bestimmte Länder symbolisieren sollen. Geplant waren beispielsweise ein Tanz in Kimonos und mit Sonnenschirmen (sinnbildlich für Japan) und Sombreros und Ponchos (für Mexiko) sowie eine Verkleidung als Pharaonen, um Ägypten zu versinnbildlichen. "Aus den Pharaonen werden ägyptische Arbeiter, den Mexikanern reicht der Poncho und die Asiatinnen werden moderner", hieß es weiter. "Uns war wichtig, etwas Konstruktives mitzunehmen", sagte Fabian Burstein, Leiter der Kulturveranstaltungen der Buga 2023.

Das Awo-Ballett gibt es seit 42 Jahren. Dabei treten die Frauen zwischen 59 und 85 Jahren ehrenamtlich etwa in Altenheimen oder auf Straßenfesten auf.

(MK/APA)

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