Stress für die Ohren

Mehr Hörschäden durch Corona

(03.03.2021) Wer in Corona-Zeiten pausenlos von einer Videokonferenz zur nächsten „rennt", hat nicht nur zeitlichen Stress. Die Pandemie bedeutet auch Stress für die Ohren, denn sie erhöht das Risiko für Hörschäden. Experten empfehlen daher heute am Welttag des Hörens regelmäßige „Hör-Pausen“. 

Tinnitus-Beschwerden haben im letzten Jahr stark zugenommen, so der Landesinnungsmeister der Hörakustiker Jürgen Pöpsel. Etwa 1,7 Millionen Österreicher leiden unter Hörbeschwerden. Die Dunkelziffer ist noch viel höher, meint Hörtrainer Tobias Mühlburger. Vor allem in der Altersgruppe 65+ seien sich viele nicht mal einer Hörschwäche bewusst. Die meisten nehmen sich einfach zu wenig Zeit für die Ohren. Der Experte empfiehlt daher regelmäßige Hörtests ab 40.  

Auch das Hörempfinden leidet durch die Pandemie. Bei Online-Meetings wird durch das Internet die Tonqualität reduziert. Dadurch muss man sich mehr anstrengen, um etwas zu verstehen. Die Ruhe des Homeoffice kann außerdem das Geräuschempfinden beeinflussen. Wer vorher im Großraumbüro war und plötzlich allein arbeitet, kann Lärmsituationen plötzlich als unangenehm laut  erleben. Bei persönlichen Gesprächen dämpft die Maske die Gesprächslautstärke. Lippenlesen ist gar nicht möglich.

Bei richtig eingestellter Lautstärke können Videokonferenzen aber auch positive Effekte erzielen. Auch hilfreich ist, dass durch das Layout der Meetingsoftware die Gesichter der Teilnehmer vergrößert werden können und somit Lippenbewegungen besser beobachtet werden können.

(SMS)

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