Stripperin für Lehrer?

"Spaß" von Wiener Maturaklasse

(02.03.2026) Ein Video aus einem Wiener Privatgymnasium sorgt für Aufsehen: Schülerinnen und Schüler sollen für ihren Lehrer eine Stripperin engagiert haben. Doch stimmt das wirklich?

Laut einem Bericht der Krone“ (krone.at, 02.03.2026) hat sich der Vorfall bereits im Jahr 2024 am katholischen Privatgymnasium „De La Salle Marianum“ in Wien-Währing ereignet.

Was zeigt das Video laut „Krone“?

Wie die „Krone“ berichtet, wurde der Redaktion ein Video zugespielt. Darauf ist ein Lehrer zu sehen, der in der Mitte eines Raumes steht, während eine Tänzerin ihn umkreist und vor ihm performt.

Mehrere Schülerinnen und Schüler bilden einen Kreis, lachen und filmen die Szene mit ihren Mobiltelefonen. Die Stimmung wirkt ausgelassen.

Das Video verbreitete sich in weiterer Folge online und sorgte auch über Österreich hinaus für Aufmerksamkeit.

Schule bestätigt Vorfall

Der Schulverein „De La Salle“ bestätigte den Vorfall laut „Krone“. Sprecherin Sabine Glausch sprach von einem „niveaulosen Maturastreich“.

Der Zwischenfall sei bereits im Jahr 2024 intern aufgearbeitet worden. Das Verhalten entspreche nicht den pädagogischen Grundsätzen der Schule.

Damit ist bestätigt:
✔ Die Aktion hat stattgefunden.
✔ Sie war als Maturastreich geplant.
✔ Die Schule war informiert und reagierte intern.

Zusammenhang mit weiterem Schulskandal

Die „Krone“ berichtet außerdem, dass der Vorfall im Zuge einer anderen Kontroverse erneut öffentlich wurde. Zuvor hatte eine Faschingsaktion zweier Schüler für Kritik gesorgt, weil sie sich als Sklave und Sklavenhalter verkleidet und dabei Blackfacing verwendet haben sollen.

Erst im Rahmen dieser Berichterstattung wurde auch das Video des Maturastreichs wieder thematisiert.

Gibt es strafrechtliche Ermittlungen?

Nach aktuellem Stand – so geht es aus der „Krone“-Berichterstattung hervor – gibt es keine Hinweise auf strafrechtliche Ermittlungen. Auch Details zu möglichen disziplinarrechtlichen Konsequenzen wurden öffentlich nicht genannt.

Der Vorfall wurde offenbar schulintern behandelt.

Einordnung: Maturastreich mit Grenzcharakter

Maturastreiche sind in Österreich Tradition. Dennoch wirft dieser Fall Fragen auf – insbesondere im Kontext einer katholischen Privatschule.

Diskutiert wird vor allem:

  • die Verantwortung von Lehrkräften
  • die Rolle der Schule bei solchen Aktionen
  • Grenzen zwischen Humor und unangemessenem Verhalten

Die Schule selbst distanziert sich klar von der Aktion.

Fazit des Faktenchecks

Die Behauptung, dass Schüler in Wien eine Stripperin für ihren Lehrer engagiert haben, ist laut Bericht der „Krone“ zutreffend.

✔ Der Vorfall ereignete sich 2024.
✔ Die Schule bestätigte den Zwischenfall.
✔ Das Video wurde Medien zugespielt.
✔ Strafrechtliche Schritte sind nicht bekannt.

Es handelt sich demnach nicht um ein erfundenes Gerücht, sondern um einen bestätigten, intern aufgearbeiteten Vorfall mit späterer medialer Verbreitung.

(fd/krone)

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