Studie: Facebook macht depressiv

(19.12.2017) Facebook macht depressiv! Das gibt der Social-Media-Riese nun selbst zu. Wer viel Zeit auf der Plattform verbringt und Einträge nur passiv liest, der fühle sich einfach schlecht. Die Lösung dieses depressiven Zustandes sei laut Facebook aber nicht eine Auszeit vom Sozialen Netzwerk, sondern eine noch intensivere, aktivere Nutzung. Das heißt du solltest mehr kommentieren, liken und sharen.

Studie: Facebook macht depressiv1

Ob diese Taktik jedoch gegen die Facebook-Depression hilft?

Medienpsychologe Peter Vitouch:
"Es scheint ein Geschäftsmodell dahinter zu stehen, dass man die Empfehlung bekommt, wenn es einem schlecht geht, muss man einfach nur Facebook aktiver nützen. Aber ganz nachzuvollziehen ist die Interpretation dieser Ergebnisse natürlich nicht."

Studie: Facebook macht depressiv2

Wenn du also merkst, dass dich Facebook unglücklich macht, dann ist ein noch tieferes Abtauchen in das Facebook-Universum eher weniger hilfreich.

Viel wichtiger sei der Kontakt zur realen Welt, so der Medienpsychologe:
"Es ist ganz richtig, dass man sich aus dieser 'Umarmung' von Facebook löst und die Depression schneller wieder weg ist, wenn man sich mit realen Personen trifft und über diese Interaktionen seine psychische Stabilität wiedergewinnt."

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