Studie: Frauen im Lockdown

Stress bekämpfen durch reden

(29.09.2021) Eine neue Studie zeigt, dass Frauen sich im ersten Lockdown 2020 ganz anders als Männer verhalten haben. Frauen telefonierten viel, Männer waren weiterhin unterwegs. Sie haben sich weniger stark einschränken lassen als Frauen.

Gemeinsamkeiten

Was beide gemeinsam hatten: Sie waren um ca. eine Stunde weniger „aktiv“ am Tag. Tobias Reisch vom Complexity Science Hub Vienna (CSH) berichtete dazu im Fachjournal „Scientific Reports“: „Interessanterweise wurde mit weniger Personen gesprochen als sonst – dafür mit diesen wenigen umso länger.“ Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern waren besonders stark.

Unterschiede

Telefonate, bei denen mindestens eine Frau dabei war, dauerten im Durchschnitt deutlich länger. Anrufe von Frauen zu Frauen haben vor dem Lockdown circa zwei Minuten gedauert, während des Lockdowns waren sie mehr als vier Minuten lang, das ist ein Plus von 140 Prozent. Auch, wenn ein Mann mit einer Frau telefonierte, kam es zumindest zu einer Verdoppelung der Länge. Dort gab es ein Plus von 97, Prozent. Wenn eine Frau einen Mann anrief, dauerte das Gespräch ungefähr 80 Prozent länger als in der Zeit vor der Krise. Wenn Mann und Mann telefonierten gab es nur ein Plus von 66 Prozent.

Fazit

Das Fazit: Frauen bekämpfen Stress durch das Reden mit anderen. Männer tun das eher nicht. Die Männer hatten dafür stärkere Bewegungsradien und ließen sich nicht so sehr einschränken wie Frauen. 

(at)

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