Taiwan: Sorge vor Invasion

China will Luftraum sperren

(12.04.2023) Vorbereitung für einen Angriff oder Missverständnis? China hat mit der Ankündigung einer Luftraumsperrung zeitweilig Sorgen vor einer Eskalation im Taiwan-Konflikt ausgelöst. Zunächst war von einer Flugverbotszone für den Luftraum nördlich von Taiwan für den Zeitraum vom 16. bis 18. April die Rede. Das taiwanische Verkehrsministerium erklärte wenig später, China habe die Dauer der Luftraumsperrung nach einem Protest auf 27 Minuten am Sonntag verkürzt.

Das südkoreanische Verkehrsministerium teilte mit, die Sperrung stehe lediglich im Zusammenhang mit einem herabfallenden Objekt von einer Satellitenrakete. Die japanische Regierung erklärte, sie habe ähnliche Informationen erhalten. Es gehe um Luft- und Raumfahrtaktivitäten. Eine längere Luftraumsperre hätte den Flugverkehr in der Region massiv beeinträchtigen können. Laut einem Insider wären 60 bis 70 Prozent der Flüge zwischen Nordostasien und Südostasien sowie Flüge zwischen Taiwan und Südkorea, Japan und Nordamerika betroffen gewesen.

Der chinesische Präsident Xi Jinping forderte die Streitkräfte des eigenen Landes indes dazu auf, verstärkt für "tatsächliche Kampfhandlungen" zu trainieren. Wie das chinesische Staatsfernsehen CCTV am Mittwoch berichtete, sagte Xi vor dem südlichen Marinekommando der Volksbefreiungsarmee weiter, das Militär müsse "resolut Chinas territoriale Souveränität und maritime Interessen verteidigen sowie Stabilität an den Außenbereichen bewahren".

China hatte gerade erst Militärübungen rund um die demokratisch regierte Insel abgehalten, die es als sein Staatsgebiet betrachtet. Die Regierung in Taiwan will die Insel aber eigenständig halten und hat in den USA einen mächtigen Verbündeten. Das chinesische Manöver war eine Reaktion auf ein Treffen von Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen mit dem Vorsitzenden des US-Repräsentantenhauses, Kevin McCarthy in Kalifornien. Nach dem offiziellen Ende seines dreitägigen Manövers um Taiwan hatte China auch am Dienstag Militärübungen in der Region abgehalten. Das Staatsfernsehen berichtete, mehrere Kriegsschiffe in den Gewässern um Taiwan unternähmen weiter Gefechtsübungen unter realen Kampfbedingungen.

(fd/apa)

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