Tempolimit doch wirksamer

Tempo 120

(23.01.2023) Ein Tempolimit von 120 auf den Autobahnen würde doch viel mehr CO2 einsparen, als ursprünglich gedacht! Eine Studie zu einem Tempolimit von 120 auf deutschen Autobahnen hat jetzt ein deutliches Ergebnis gebracht. Demnach könnte man mit dem Tempolimit jährlich rund 6,7 Millionen Tonnen CO2 einsparen - das widerspricht einer Studie des deutschen Verkehrsministers Volker Wissing, die hatte ergeben, dass fast kein CO2 eingespart wird.

Deutschland ist das einzige Land in der EU, in dem es kein allgemeines Tempolimit auf den Autobahnen gibt. Verkehrsminister Wissing und die FDP lehnen das Tempolimit auch weiterhin ab.

"Die höheren CO2-Einsparungen im Vergleich zu früheren Studien kommen daher, dass der Verbrauch der Fahrzeuge genauer bestimmt wurde und neu auch eine veränderte Routenwahl und Verkehrsnachfrage berücksichtigt wurden", erklärte das UBA. Die Berechnungen schlössen auch die Verlagerungen auf andere Verkehrsträger wie die Bahn mit ein.

Ein zusätzliches Tempolimit von 80 Kilometern pro Stunde auf Außerortsstraßen würde der Studie zufolge das Einsparpotenzial auf acht Millionen Tonnen CO2-Äquivalente erhöhen, so das UBA. Durch die Kombination beider Tempolimits hätten 2018 die Treibhausgasemissionen der Pkw und Nutzfahrzeuge in Deutschland insgesamt um rund fünf Prozent gesenkt werden können.

Bei einer Umsetzung ab 2024 könnten Tempo 120 auf Bundesautobahnen und Tempo 80 auf Außerortsstraßen bis 2030 in Summe rund 47 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente einsparen, rechnete das UBA vor. Die Einsparungen lösten nicht die Klimaherausforderungen im Verkehr, "aber sie sind eben auch keine Kleinigkeit", betonte UBA-Präsident Dirk Messner.

(FJ/APA)

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