Terrorverdacht wegen Holzlack?

Heimwerkerin in Erklärungsnot

(06.10.2022) Heimwerkerin unter Terrorverdacht wegen des Kaufs von Holzlack! Es ist keine Seltenheit, im Baumarkt größere Mengen von ein und demselben Produkt zu kaufen, besonders wenn man sich gerade in Umbauarbeiten befindet. Eine Heimwerkerin kommt jetzt aber in Erklärungsnot. Sie will im Obi-Markt ihres Vertrauens zehn Dosen Holzlack für Möbel kaufen. Zuerst scheitert sie da jedoch an der Kassa, denn bezahlen darf sie erst nach Angabe des Verwendungszweckes für die Dosen und herzeigen ihres Ausweises. Als sie nachträglich weitere Dosen in anderen Märkten kaufen will, passiert ihr das gleiche.

Holzlack Kauf als "verdächtige Transaktion"

Die "EU-Verordnung über die Vermarktung und Verwendung von Ausgangsstoffen für Explosivstoffe“ sieht vor, dass dieses komplizierte Prozedere durchlaufen wird. Denn diese Verordnung regelt auch in Österreich den Verkauf von Rohstoffen, die als Sprengstoff verwendet werden können. Theoretisch soll diese Prozedur zur Prävention von terroristischen Aktivitäten dienen, jedoch zeigt die Praxis das somit auch, dass harmlose Baumarkt-Kundinnen zu potentiell gefährlichen Bombenbastlerinnen werden. Baumärkte wie Obi sind nämlich dazu angehalten, in Fällen wie diesen oder generell bei Kauf von Chemikalien, wie Aceton oder Hexamin, dies als "gefährliche Transaktion" zu melden. Wenn man jetzt also keine plausible Erklärung für den Kauf einer großen Menge hat, bekommt man an der Kassa ein Problem.

eigentlich eine gute Sache

Das zuständige Klimaschutzministerum findet es "grundsätzlich erfreulich". Immerhin bemühen sich die Baumärkte, standardisierte Prozesse zur Einhaltung der EU-Regelungen einzuhalten.

(LN)

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