Tesla-Unfall: Autopilot war schuld

(13.09.2017) Zu lasche Sicherheitsvorkehrungen des Tesla-Autopiloten sollen zu dem tödlichen Verkehrsunfall im Mai letzten Jahres im US-Bundesstaat Florida geführt haben. Das haben jetzt US-Unfallermittler herausgefunden. Der Grund für den Crash: Der 40-jährige Todeslenker soll sich zu sehr auf den Autopiloten verlassen, mehrere Warnhinweise ignoriert und seine Hände nicht am Lenkrad gehalten haben.

Das Elektroauto ist deshalb auf einer Autobahn-Kreuzung in einen LKW gecrasht, der den Vorrang missachten hat, so die Untersuchungsbehörde. Nun will Tesla die Sicherheitsvorkehrungen verschärfen und es unmöglich machen, die Hände längere Zeit vom Lenkrad zu lassen.

Sebastian Obrecht vom Autofahrerclub ARBÖ:
"Ich darf mich nie auf den Autopiloten verlassen. In Österreich wäre das auch gar nicht erlaubt. Man muss die Hände immer am Lenkrad haben und man ist als Fahrer immer, für alles was passiert, verantwortlich. Auch wenn mein Auto einen Spurhalteassistenten hat, der mich beim Lenken unterstützt."

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