Tiger hält nichts von Kameras!

Kamerafalle im Maul gelandet

(07.03.2024) Ihm schmeckt's wohl nicht so sehr: In Nepal ist ein Tiger fotografiert worden, wie dieser eine Kamerafalle im Maul hatte. Es wird gemutmaßt, dass die Raubkatze die Kamera als Spielzeug oder als Beute gesehen haben könnte, aber auch, dass es sich durch das Blitzlicht oder den Klick-Geräuschen beim Fotografieren gestört gefühlt hat, und die "Vernichtung" der Kamera die Folge der Störungen war.

Das Foto stammt aus dem Someshwor-Wildtier-Korridor, der Schutzgebiete in Nepal und Indien verbindet. Mit solchen Korridoren könnten die genetische Vielfalt und die Populationsgröße erhöht werden, heißt es vom WWF. Tiger wandern aus Schutzgebieten, um neue Territorien, Futter, Wasser und Partner zu finden. Das sei lebensnotwendig und einer der Hauptpunkte für den genetischen Austausch, der dann wiederum für gesunde Nachkommen sorge. Deshalb bestehe bei sehr abgeschotteten Populationen die Gefahr, dass diese ganz aussterben.

In der Region der Someshwor-Hügelkette leben nach WWF-Angaben weltweit die meisten Tiger. Die Kamerafallen im Korridor decken dabei eine generelle Tendenz auf: Die Zahl der stark bedrohten Raubkatzen nehme zu. So seien im Rahmen eines Monitorings im Herbst vergangenen Jahres 14 Tiger im Korridor innerhalb eines Monats aufgenommen worden.

(APA/RN)

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