TikTok schwer unter Beschuss

Werbung, Daten, Mindestalter

(17.02.2021) Geht es TikTok jetzt bei uns an den Kragen? EU-Verbraucherschützer haben jetzt offiziell Beschwerde gegen das beliebte Videoportal eingelegt. TikTok ist ja gerade bei Kids mega-angesagt, das Portal nimmt aber den Kinderschutz überhaupt nicht ernst, so die Kritik. Man schütze die Nutzer weder vor versteckter Werbung, noch vor potenziell schädlichen Inhalten. Auch das Nutzungs-Mindestalter von 13 Jahren wird nicht kontrolliert.

Datenschützer Georg Markus Kainz:
"Internetfirmen machen es sich meistens ziemlich einfach und fragen bei der Anmeldung einfach nur kurz das Geburtsdatum ab. Das ist natürlich ein Witz, denn jedes Kind weiß, dass man da ganz leicht schummeln kann und niemand kontrolliert es. Hier muss endlich nachgebessert werden."

Aber nicht nur TikTok, sondern auch die Eltern sind gefordert, so Kainz:
"Man kann einem Kind nicht einfach das Smartphone in die Hand drücken und es unkontrolliert im Netz surfen lassen. Man muss sie begleiten, ihnen Dinge zeigen und sie vor allem über die Gefahren aufklären."

(mc)

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