Tiroler stirbt in Südafrika
Todesfalle "Rippströmung"
(04.02.2026) Tragischer Badeunfall fern der Heimat: Ein 49-jähriger Tiroler ist am Wochenende bei einem Urlaub in Südafrika ums Leben gekommen. Der Mann wurde am Leentjiesklip Beach nahe dem Küstenort Wilderness von einer gefährlichen Rippströmung erfasst und konnte sich nicht mehr selbst aus der starken Meeresströmung befreien, berichtet die „Krone“.
In Seenot geraten – Rettungseinsatz am Strand
Der Österreicher war gemeinsam mit einem jungen einheimischen Paar (19 und 21 Jahre) schwimmen, als alle drei plötzlich in Not gerieten. Augenzeugen alarmierten umgehend das National Sea Rescue Institute (NSRI). Gleichzeitig wagten sich mehrere Strandbesucher ins Wasser, um den Verunglückten zu helfen, schreibt die Krone.
Mit vereinten Kräften gelang es schließlich, sowohl das Paar als auch den Tiroler aus dem Wasser zu ziehen. Während die beiden Südafrikaner nahezu unverletzt blieben, befand sich der 49-Jährige in lebensbedrohlichem Zustand.
Reanimation – Tod im Krankenhaus
Der Mann musste noch am Strand reanimiert werden und wurde anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert. Dort erlag er jedoch in der Nacht auf Sonntag seinen schweren gesundheitlichen Folgen. Das Außenministerium bestätigte den Todesfall gegenüber der „Krone“.
Was sind Rippströmungen?
Rippströmungen sind starke, schmale Strömungen, die Wasser vom Ufer zurück ins offene Meer ziehen. Sie entstehen häufig an beliebten Badestränden und gelten als besonders tückisch.
Experten raten: Ruhe bewahren, sich treiben lassen und seitlich aus der Strömung herausschwimmen, anstatt gegen die Kraft des Wassers anzukämpfen.
Ermittlungen laufen
Die örtliche Polizei in Südafrika hat Ermittlungen aufgenommen. Der Kommandant der zuständigen NSRI-Einheit sprach den Angehörigen des Tirolers sein Mitgefühl aus. Das Opfer war laut Krone mit einer Freundesgruppe in Südafrika unterwegs.
(fd/krone)