Tod nach Blackout Challenge

Gefährlicher TikTok Trend

(24.05.2024) Eine 13-Jährige wurde in Kassel leblos in ihrem Zimmer aufgefunden. Das Mädchen ist im Zuge einer TikTok Mutprobe gestorben, bei der Jugendliche filmen, wie sie sich selbst strangulieren und das Bewusstsein verlieren. Das Umfeld des Mädchens zeigt sich bestürzt. Ihre Mitschüler werden von einem Kriseninterventionsteam psychologisch betreut.

Was passiert bei der Blackout Challenge?

Die sogenannte “Blackout Challenge” ist keine neue Mutprobe. Auf Social Media Seiten gibt es derartige Videos seit 2008 und auf TikTok ist die Challenge seit 2021. 2022 konnte ein Bericht der Bloomberg Businessweek 15 Tode von Kindern unter 12 in den vergangenen 18 Monaten zuordnen. Jugendliche meinen, durch die Strangulation einen “Kick” zu bekommen, was aber tatsächlich passiert, ist ein Sauerstoffmangel des Gehirns, wie wenn jemand ertrinkt oder einen Herzinfarkt erleidet. Nur drei Minuten ohne genügend Sauerstoff können in schweren Hirnschäden enden, nach fünf Minuten sind diese Schäden potentiell irreparabel und können zu einem Koma oder Tod führen.

Da viele Eltern noch nicht davon gehört hatten, hat das US-Gesundheitsministerium eine Liste an Zeichen veröffentlicht, die darauf hindeuten können, dass jemand an dieser Challenge teilnimmt. Unter anderem sind das blutunterlaufene Augen, Markierungen am Hals, schwere Kopfschmerzen und das Gefühl von Orientierungslosigkeit, nachdem die Kinder alleine waren.

Von TikTok heißt es gegenüber dem People Magazine, dass die Blackout Challenge um einiges älter ist als die Videoplattform und dort nie ein Trend gewesen wäre. TikTok wäre aber wachsam, was die Sicherheit der User angeht und würde derartigen Content sofort entfernen, wenn sie darauf aufmerksam werden würden. Wenn man aktuell nach “Blackout Challenge” in der App sucht, merkt man, dass der Begriff gesperrt ist. Stattdessen wird ein Text über die Gefahren von Online Challenges angezeigt, zu weiteren Ressourcen verlinkt und die Nummer der örtlichen Telefonseelsorge eingeblendet. Jugendliche umgehen solche gesperrten Begriffe oft, indem nach Codewörtern gesucht wird oder einzelne Buchstaben durch Zahlen ersetzt werden.

(mw)

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