Todessturz

Alles für ein Foto

(02.08.2023) Der Franzose Remi Lucidi setzt mit dieser Aktion wortwörtlich sein Leben aufs Spiel. Auf Social Media ist der Fotograf für seine atemberaubenden Stunts bekannt. Dabei klettert er meist ungesichert auf Hochhäuser, Kräne und Industriegebäude und schießt aus schwindelerregender Höhe atemberaubende Bilder. Dieses Mal klettert der 30-Jährige auf einen Wolkenkratzer in Hongkong und stürzt sich in den Tod.

Die „South China Morning Post“ berichtet, dass sich der Fotograf Zugang zum Dach eines Hochhauses verschafft hat und kurz darauf aus dem 68. Stock abgestürzt ist. Er sei sofort tot gewesen, heißt es.

Um Zugang zu dem Wohngebäude zu erhalten, habe Lucidi behauptet, jemanden besuchen zu wollen, so die örtliche Polizei. Als seine Lüge aufflog, sei er bereits im Aufzug gewesen. Das Sicherheitspersonal habe nur noch die offen stehende Tür zum Dach vorgefunden, heißt es.

Kurz vor seinem Sturz habe der Fotograf an das Fenster eines Penthouses geklopft, woraufhin die anwesende Haushaltshilfe Alarm schlägt. Es sei möglich, dass Lucidi auf Höhe der Penthouses in Gefahr geraten sei und durch das Klopfen Hilfe gesucht habe.

Ob er nur für einen Schnappschuss auf das Gebäude gestiegen ist, ist noch unklar. Eine Kamera wurde jedenfalls bei ihm gefunden.

Der Franzose wird bei seinen trauernden Fans als Adrenalinjunkie in Erinnerung bleiben, der seine eigene Komfortzone immer wieder aufs Neue verlassen hat.

(sw)

Brand: Kind springt aus Fenster

Graz: 14 Verletzte

U-Bahn kracht in Bauanhänger

Großeinsatz bei U2

Drei Frauen attackiert

Verdächtiger angeschossen

Mann mit Sprengstoffgürtel

Einsatz an iranischem Konsulat

Neuer Flughafen-KV

Einigung für Bodenpersonal

Mordversuch an Discord-Freundin

18 Jahre Haft

Verletzungen vom Abwehrkampf?

Update zur Keller-Leiche in Wien

Strafmündig ab 12 Jahre?

ÖVP will Senkung!