„Tollwütiges Schwein“

So spricht Blake Lively

(22.01.2026) Die Beleidigungen wollen nicht aufhören. Nach dem jahrelangen Streit zwischen der Schauspielerin Blake Lively und ihrem Kollegen Justin Baldoni wurden jetzt Unterlagen von der „US Weekly“ veröffentlicht, in denen man unschöne Nachrichten lesen kann. Blake Lively und Colleen Hoover sollen sich in privaten Nachrichten darüber unterhalten haben, wie schlecht sie mit Justin Baldoni auskommen. Die Schauspielerin schrieb, er würde aus ihr „ein Monster“ machen und sich wie ein „tollwütiges Schwein“ benehmen. Colleen Hoover ist die Autorin des Buches „It Ends With Us“, bei dessen Verfilmung Lively und Baldoni zusammengearbeitet haben. Sie soll Blake Lively den Rücken gestärkt und gemeint haben, dass Justin Baldoni sich am Set wie das Opfer inszenieren würde. Blake hingegen hätte sich „den Hintern aufgerissen“.

Die Nachrichten wurden in der Zeit geschrieben, als noch die Dreharbeiten für den Film liefen und Lively, Baldoni und Hoover trotz der Spannungen die Premiere im August 2024 besuchten. In den veröffentlichten Unterlagen ist ebenfalls ein Protokoll enthalten, in dem Hoover bei einer Skriptbesprechung nicht reden sollte, weil Baldoni, der auch Regisseur des Filmes war, darum gebeten hatte. Erst, als ihn ein Entwurf zufriedenstellte, habe Hoover Feedback geben können. Bei Sony soll im Juli 2024 eine E-Mail eingegangen sein, in der Hoover um Verständnis bat, falls sie nicht zur Premiere des Films kommen sollte. Sie fühle sich, als ob sie zum „Sündenbock“ gemacht worden wäre und als ob man sie „in die Ecke gedrängt“ hätte.

Doch nicht ganz unschuldig?

Auch wenn Lively ordentlich gegen ihren Kollegen Baldoni wettert, scheint sie in der Sache auch nicht nur ein Engel zu sein. Während der Produktion von „It Ends With Us“ soll eine hochrangige Sony-Managerin die Schauspielerin als „verdammte Terroristin“ bezeichnet haben. Auslöser dafür soll sein, dass Lively aus der Produktion aussteigen würde, sollten ihre Änderungswünsche aus einem Katalog – intern wurde dieser als „17-Punkte-Liste“ bezeichnet – nicht umgesetzt werden.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Sony aber bereits rund 28 Millionen Dollar in den Film gesteckt und wollten den Film unbedingt fertigstellen. Nach dem Kinostart soll Lively aber eine Nachricht von Andrea Giannetti, der Executive Vice Präsidentin bei Sony Pictures, bekommen haben, in der sie ganz begeistert war. "Blake, 50 Millionen!! Dein Blut, Schweiß, Tränen, brillante Intelligenz, Herz und Seele in jedem einzelnen Frame", soll sie geschrieben haben. Lively soll aber auch mit anderen bekannten Leuten in der Entertainment-Welt geschrieben haben. Taylor Swift soll auch nicht gut auf Baldoni zu sprechen gewesen sein.

Der Streit zwischen Lively und Baldoni ist aber noch lange nicht vorbei, auch vor Gericht kommt noch einiges auf sie zu. Am 18. Mai 2026 beginnt ein Prozess zu Livelys Anschuldigungen gegen Baldoni. Baldoni hatte bereits 2025 versucht, sich mit einer Klage gegen Lively zu wehren. Diese wurde aber nach sechs Monaten wieder abgewiesen.

(ts)

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