Totes Baby in Nickelsdorf

4 Verdächtige ausgeforscht

(09.03.2026) Im Fall des im Jänner am Grenzübergang Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl am See) tot aufgefundenen Neugeborenen laufen die Ermittlungen weiterhin auf Hochtouren. Drei Verdächtige sitzen bereits in Untersuchungshaft in Österreich, während die Justiz noch auf die Überstellung eines vierten Beschuldigten aus Rumänien wartet.

Baby wurde im Jänner entdeckt

Der tragische Fall hatte am 18. Jänner 2026 für Entsetzen gesorgt: Reisende entdeckten gegen Mittag nahe des Grenzübergangs Nickelsdorf ein totes neugeborenes Mädchen und alarmierten sofort die Einsatzkräfte. Als der Notarzt eintraf, konnte er nur noch den Tod des Babys feststellen. Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt ordnete eine Obduktion an. Das Ergebnis brachte Gewissheit: Das Mädchen war lebend geboren worden und starb durch Fremdeinwirkung. Als Todesursache wurde ein Schädel-Hirn-Trauma festgestellt.

Vier Verdächtige ausgeforscht

Nach intensiven Ermittlungen konnten die Behörden vier Personen im Zusammenhang mit dem Fall ausforschen. Darunter befindet sich auch die erst 17-jährige Mutter des Babys.

Die Festnahmen erfolgten im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit zwischen österreichischen, deutschen, rumänischen und ungarischen Ermittlern. Drei Frauen wurden in Deutschland festgenommen und nach Österreich überstellt, ein weiterer Verdächtiger – ein Mann – wurde in Rumänien ausgeforscht.

Internationale Ermittlungen

Die Ermittlungen reichen weit über Österreich hinaus. Laut Polizei wurden EU-Haftbefehle erlassen und die Zusammenarbeit zwischen mehreren europäischen Behörden intensiviert.

Auch Überwachungskameras im Bereich des Grenzübergangs wurden ausgewertet, um die Bewegungen möglicher Verdächtiger zu rekonstruieren.

Motiv und Tathergang weiterhin unklar

Trotz der Festnahmen sind zentrale Fragen weiterhin offen. Ermittler müssen nun klären:

  • wer für den Tod des Säuglings verantwortlich ist
  • wie genau sich die Tat abgespielt hat
  • welches Motiv hinter der Tat stehen könnte

Details aus den ersten Einvernahmen werden von der Staatsanwaltschaft Eisenstadt derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht veröffentlicht.

Weitere Befragungen erwartet

Erst nach der vollständigen Überstellung aller Verdächtigen nach Österreich sollen umfassende Vernehmungen stattfinden. Dann könnte sich klären, wer die tödliche Gewalt ausgeübt hat und welche Rolle die einzelnen Beschuldigten spielten. Bis dahin bleibt der Fall eines der erschütterndsten Gewaltverbrechen der vergangenen Monate im Burgenland.

(fd/apa)

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