Tourist verliert Fingerkuppe

beim Kaffee holen

Was für ein skurriler Fall auf einer Autobahnraststätte in Oberösterreich. Ein 26-jähriger Südkoreaner soll sich beim Kaffeeautomaten seine Fingerkuppe abgetrennt haben.

Der junge Tourist aus Südkorea hat auf der Raststätte an der A7 bei Engerwitzdorf Halt gemacht, um sich einen Kaffee zu holen. Als er den Deckel aus dem Ausgabeschacht nehmen will, schließt sich die Klappe. Seine Hand steckt aber noch drin.

Der 26-Jährige ist daraufhin in Panik geraten und hat versucht seine Hand wieder aus der Maschine herauszuziehen. Dabei hat er sich die vorderste Spitze des linken Zeigefingers abgerissen. Wie schmerzhaft muss das denn gewesen sein?

Der Betreiber der Bistro-Box hat die Einsatzkräfte gerufen. Die Sanitäter haben den verletzten Mann auf schnellstem Weg ins Krankenhaus bringen wollen, allerdings haben sie dabei die abgerissene Fingerkuppe vergessen.

Die Polizei hat daraufhin rasch reagiert. Beamte haben den Rettungswagen auf der A7 eingeholt und die Fingerkuppe den Sanitätern übergeben.

„Einen derartigen Einsatz hatte ich noch nie“, sagt Gerhard Tröbinger von der Autobahnpolizei, der gemeinsam mit seinem Kollegen Marco Obermoser das abgetrennte Fingerglied in einem Plastiksack verstaut hat und mit Blaulicht der Rettung hinterherjagt ist.

Den Patienten und die Fingerkuppe hat man ins Uniklinikum Linz gebracht.

Ein technisches Gebrechen oder einen Defekt am Automaten schließt die Polizei aber aus. Bei einer Überprüfung durch die Beamten vor Ort haben sämtliche Sicherheitsmechanismen einwandfrei funktioniert.

Die Polizei geht daher von einem „Unglücksfall“ aus.

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