Traum von Olympia vorbei
Schwerer Sturz von Cam Bolton
(13.02.2026) Er hat lange auf die Olympischen Spiele hintrainiert, trotzdem wird er sie in diesem Jahr versäumen. Cam Bolton, ein australischer Snowboarder, zog sich bei einem Training in Livigno in Italien eine schwere Verletzung zu. Bei einer Übungseinheit stürzte er, die Erstuntersuchung zeigte aber keine Auffälligkeiten. Als er am nächsten Tag aufwachte, beklagte er sich laut „Eurosport“ über starke Nackenschmerzen. Ein Hubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus in Mailand, wo die Diagnose gestellt wurde: zwei gebrochene Halswirbel. Damit kann er nicht an den Olympischen Winterspielen teilnehmen. Es wären bereits seine vierten Spiele gewesen, nachdem er schon in Sotschi, Pyeongchang und Peking für Australien Snowboard gefahren ist.
Teamchefin Alisa Camplin-Warner sagte gegenüber der Presse, Cam möchte seinem Team mitteilen, dass es ihm gut geht, dass er in guter Verfassung ist und gut versorgt wird. Auch seine Frau ist umgehend angereist, um ihn zu unterstützen. An Boltons Stelle wird nun James Johnstone treten, er wird zum allerersten Mal bei Olympischen Spielen dabei sein.
Boltons Sturz ist nicht der Einzige, der dem australischen Team für die Winterspiele einen Strich durch die Rechnung macht. Auch de Athletinnen Laura Peel, Daisy Thomas und Misaki Vaughan erlitten schwere Verletzungen und müssen deshalb bei den Wettkämpfen in Italien aussetzen. Britt Cox, eine Freestyle-Skierin aus dem australischen Team, sagt dem Sender „Nine Today“ gegenüber: „Es bricht mir das Herz, dass er uns nicht zeigen kann, wozu er fähig ist.“
(ts)