Trump droht mit Zerstörung

„gestörte Dreckskerle“

(13.03.2026) Noch vor wenigen Tagen erklärte US-Präsident Donald Trump, der Krieg stehe kurz vor dem Ende, nun droht er dem Iran erneut mit der vollständigen Zerstörung seines Regimes. Gleichzeitig startet Israel eine groß angelegte Angriffswelle auf den Iran, während Gegenschläge weiterhin mehrere Länder im Nahen Osten erreichen. Auch die anhaltende Blockade der Straße von Hormus beschäftigt seit einigen Tagen die Energiemärkte weltweit.

Trump: „gestörte Dreckskerle“ & „große Ehre“ sie zu töten

US-Präsident Donald Trump hat seine Drohungen gegen den Iran erneut deutlich verschärft. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb er: „Wir zerstören das terroristische Regime des Iran vollständig - militärisch, wirtschaftlich und auf andere Weise.“

In seinem Beitrag behauptete der Präsident zudem, zentrale militärische Strukturen des Iran seien bereits weitgehend ausgeschaltet. Die iranische Marine sei verschwunden, die Luftwaffe existiere praktisch nicht mehr, Raketen sowie Drohnen würden systematisch zerstört und ihre Anführer von der Erde getilgt worden sein, so Trump. Des Weiteren bezeichnete er die iranische Führung als „gestörte Dreckskerle“ und schreibt es sei eine „große Ehre“ sie zu töten. Zugleich stellte er eine persönliche Verbindung zwischen seiner Präsidentschaft und der Dauer des iranischen Regimes her: „Sie töten seit 47 Jahren unschuldige Menschen auf der ganzen Welt, und jetzt töte ich sie als 47. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.“

Seit fast zwei Wochen attackiert die iranische Revolutionsgarde die Golfstaaten und Israel mit massiven Raketen- und Drohnenangriffen. Trotz mehrfacher Aussagen Trumps, der Krieg könne bald enden, dauern die militärischen Auseinandersetzungen weiter an.

Israel mit großangelegter Angriffswelle

Das israelische Militär meldete den Beginn einer großangelegten Angriffswelle auf Ziele im Iran. Demnach griffen Dutzende Kampfflugzeuge Einrichtungen im Westen und im Zentrum des Landes an. Ziel der Angriffe waren mehr als 200 Einrichtungen des iranischen „Terrorregimes“, darunter ballistische Raketenabschussrampen, Luftabwehrsysteme und Waffenproduktionsstätten. Gleichzeitig berichteten iranische Staatsmedien am Freitag von Explosionen in der Nähe der Hauptstadt Teheran sowie von Kampfflugzeugen über der Stadt Karaj westlich der Metropole. Die israelische Armee teilte auf Telegram mit, seit Beginn des Krieges seien bereits hunderte Angriffswellen vollzogen worden, um den Raketenbeschuss auf israelisches Territorium zu reduzieren.

Auch Israel selbst geriet erneut unter Beschuss. In der Nacht auf Freitag schlugen Raketen im arabisch geprägten Ort Zarzir ein. Laut Medienberichten wurden rund 58 Menschen verletzt. Die meisten von ihnen erlitten leichte Verletzungen durch Glassplitter, eine Frau wurde durch Granatsplitter mittelschwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Weitere 15 Personen mussten vor Ort wegen akuter Angstzustände behandelt werden.

Angriffe und Zwischenfälle in mehreren Ländern

Die Auswirkungen der Eskalation reichen weit über Israel und den Iran hinaus. Im Irak wurde bei einem Drohnenangriff auf einen Stützpunkt mit französischen Soldaten ein Soldat getötet, sechs weitere wurden verletzt. Das Verteidigungsministerium in Paris bestätigte den Vorfall, wer hinter dem Angriff steckte, blieb zunächst unklar.

Im Oman kam es ebenfalls zu einem tödlichen Zwischenfall. Laut staatlicher Nachrichtenagentur wurde eine Drohne im Norden des Landes abgefangen, stürzte jedoch in einem Industriegebiet der Region Sohar ab. Zwei ausländische Arbeiter kamen dabei ums Leben. Eine weitere Drohne ging in unbesiedeltem Gelände nieder.

In den Vereinigten Arabischen Emiraten trafen Trümmerteile eines abgefangenen Geschosses ein Gebäude im Zentrum von Dubai. Behörden zufolge handelte es sich um einen geringfügigen Schaden an der Fassade, Verletzte gab es nicht.

Blockade der Straße von Hormus

Aufmerksamkeit gilt auch der strategischen Blockade der Straße von Hormus. Die iranischen Revolutionsgarden setzen ihre Hormus-Blockade im Persischen Golf weiter fort. Laut der Miliz nahestehenden Nachrichtenagentur FARS folgt die Kommandozentrale damit den Anweisungen des neuen geistlichen Führers Mojtaba Khamenei. Der Schiffsverkehr auf dieser strategisch bedeutenden Route für den weltweiten Ölhandel ist praktisch zum Stillstand gekommen. Den Angaben von US-Energieminister Chris Wright zufolge können die Vereinigten Staaten bislang keine Tanker sicher durch die Meerenge führen.

Die Ölpreise reagieren stark auf die angespannte Lage und Blockade. Die Revolutionsgarden haben zudem vor Angriffen auf den Energiesektor und die Häfen des Landes gewarnt. Sollte es zu einem Übergriff kommen, droht der Iran damit, Öl- und Gasressourcen in der Region zu zerstören und in Brand zu setzen, berichtete die Kommandozentrale laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim.

(apa/mk)

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