Trump will Springsteen-Boykott

nennt ihn "Dörrzwetschke"

(03.04.2026) Der Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Sänger Bruce Springsteen geht in die nächste Runde. Trump forderte nun sogar die Anhänger seiner MAGA-Bewegung (Make America Great Again) zum Boykott von Springsteens „überteuerter Konzerte“ auf.

Sieht aus wie "Dörrzwetschke"

Auf seiner Plattform Truth Social meinte der Republikaner, dass Springsteen ein schlechter und langweiliger Sänger sei. Außerdem sehe er aus wie eine „Dörrzwetschke“ („dried up prune“), die „sehr stark unter der Arbeit eines wirklich schlechten plastischen Chirurgen gelitten hat.“

Der 76-jährige Sänger ist einer der bekanntesten Trump-Kritiker und war am Wochenende bei den landesweiten Protesten gegen die Regierung mitten im Geschehen. Nicht lange ist es her, dass er auf die tödlichen Schüsse auf zwei US-Bürger im Rahmen der umstrittenen Abschiebe-Razzien in Minneapolis ein Protestlied geschrieben hat.

Tourstart mit Botschaft

Am Dienstag startete Springsteen ausgerechnet in Minneapolis seine neue Tour. Dort wandte er sich beim ersten Konzert mit einer politischen Botschaft an sein Publikum. Er bitte alle, sich mit ihm für Hoffnung statt Angst, Demokratie statt Autoritarismus und Frieden statt Krieg zu entscheiden“, schrieb die New York Times.

Bereits bei Ankündigung der Tour wetterte das weiße Haus gegen die Rock-Ikone. „Er leidet an einer schweren Form des Trump-Wahns, der sein Gehirn hat verrotten lassen“, kommentierte Trumps Kommunikationsdirektor Steven Cheung.

(sp)

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