Türkische Angriffe auf Syrien

Zivile Infrastrukturen zerstört

(17.01.2024) Nach Angaben der von Kurdenmilizen angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), sollen seit Samstag mehr als 60 Standorte in Syrien mit Militärflugzeugen und Drohnen angegriffen worden sein.

Großer Schaden bei zivilen Infrastrukturen

Laut eines SDF-Sprechers sind bei den rund 80 Angriffen über 63 Standorte getroffen worden. Primär sei dabei auf zivile Infrastrukturen wie Elektrizitätswerke oder Weizenspeicher gezielt worden.

Mindestens zwölf Zivilisten haben Verletzungen von den Angriffen davongetragen, darunter auch Frauen und Kinder. Mitglieder der Streitkräfte seien nicht getroffen worden. Die Angaben haben zunächst nicht unabhängig geprüft werden können.

Das einzige Gaskraftwerk im Nordosten Syriens ist völlig zerstört. Ebenso hat es ein Kraftwerk, das in der Region rund 930 Orte mit Strom versorgt hat, zwei Weizenlager und eine Mühle schwer erwischt.

Die Rede ist von Kriegsverbrechen

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in London, die seit 2011 die Auswirkungen des Kriegs in Syrien verfolgt, hat die Angriffe auf "lebenswichtige" Infrastruktur verurteilt. "Es handelt sich um Kriegsverbrechen, die von türkischen Streitkräften in einer Region begangen werden, in der mehr als fünf Millionen Syrer leben.", sagt der Leiter der Organisation.

Am Wochenende hat die Türkei laut dem Verteidigungsministerium, Kurdenmilizen im Norden Syriens und im Irak angegriffen. Auslöser dafür sind Zusammenstöße mit PKK-Kämpfern im Nordirak, bei denen mindestens neun türkische Soldaten getötet worden sind, gewesen. Dabei hat es sich bereits um den zweiten tödlichen Zusammenstoß innerhalb von drei Wochen gehandelt.

Die PKK ist in der Türkei, Europa und den USA als Terrororganisation gelistet. In dem seit Jahrzehnten andauernden Konflikt mit dem türkischen Staat sind bereits Zehntausende Menschen getötet worden. Ein Friedensprozess ist 2015 erfolglos gewesen. Die Türkei setzt die PKK und die von der syrischen Kurdenmiliz YPG geführten SDF gleich, sieht beide als Terrororganisationen und geht regelmäßig gegen sie vor.

(JH/APA)

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