Überbuchung mit freien Plätzen

Swiss lässt Passagiere zurück

(03.10.2023) Die Fluggesellschaft Swiss hat jetzt für Verwirrung gesorgt. Sie hat behauptet, ein Flug von Dresden nach Zürich sei ausgebucht und musste daher 10 Passagiere abweisen. Später stellt sich jedoch heraus, dass es tatsächlich noch freie Plätze gab. Die Airline versucht, die Situation zu klären.

5 Passagiere mussten am Züricher Flughafen zurückbleiben. Ihnen wurde mitgeteilt, dass der Flug überbucht war. Der nächste Flug startete erst am Samstagmorgen und erfolgte mit einem Zwischenstopp in Frankfurt. Aber auch hier dasselbe: Der zweite Flug war ebenfalls überbucht und viele Reisende konnten nicht boarden.

Eine in Tränen aufgelöste Schweizerin, die bereits am Freitag zurückbleiben musste, konnte auch am Samstag nicht mitfliegen. Laut der Swiss war der Flug komplett überbucht, im Flieger angekommen waren jedoch noch etwa 20 Plätze in der Business-Class frei.

Meike Fuhlrott, Sprecherin der Swiss, verteidigt diese Praxis und erklärt, dass auf Kurzstrecken oder in kleineren Flugzeugen keine speziellen Business-Sitze zur Verfügung stehen. Ein leerer Sitzplatz in der Business-Class sei jedoch kein Standardkomfort, den die Passagiere in dieser Klasse erwarten können. Weiterhin argumentierte sie, dass Business-Passagiere bestimmte Leistungen erwerben, die eingeschränkt werden könnten, wenn neben ihnen ein anderer Passagier sitzen würde.

(CR)

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