Überwachungsskandal bei ‚Palmers‘

Der Dessous-Hersteller ‚Palmers‘ steht wegen skandalöser Mitarbeiter-Überwachungen massiv in der Kritik. Das Unternehmen hatte zwei langjährige Mitarbeiterinnen im Krankenstand von Privatdetektiven beschatten lassen. Weil sie außer Haus gesichtet wurden, wurden sie fristlos entlassen. Rückendeckung gibt’s aber von der Arbeiterkammer. Denn Bettruhe darf nur der Arzt verordnen. In einem der beiden Fälle hat ‚Palmers‘ bereits einen Rückzieher gemacht, der zweite Fall liegt bei Gericht, sagt AK-Rechtsexpertin Karmen Riedel:

‚Wir haben hier schon die Kündigungsentschädigung und die gesetzliche Abfertigung im Ausmaß von 15.000 Euro. Es hat schon eine Verhandlung gegeben und es wird noch eine zweite geben. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir hier mit Urteil Recht bekommen.‘

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