UNO: Lebensmittel billiger

Wie seit zwei Jahren nicht

(08.09.2023)

Die globalen Lebensmittelpreise sind auf den tiefsten Stand seit mehr als zwei Jahren gesunken. Das entsprechende Barometer, das die weltweit am meisten gehandelten Nahrungsmittel erfasst, fiel von Juli auf im August von 124 auf 121,4 Punkte teilte die laut der Welternährungsorganisation FAO am Freitag mit. Das Barometer liegt damit um fast ein Viertel unter dem im März 2022 gemessenen Rekordhoch, das unmittelbar nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine erreicht wurde.

Milchprodukte, pflanzliche Öle, Fleisch und Getreide seien günstiger geworden, hieß es. Ein Ausreißer ist dagegen Reis: Hier wurde der höchste Wert seit 15 Jahren gemessen. Als Grund dafür werden die indischen Exportbeschränkungen genannt. Neu-Delhi verbot zuletzt die Ausfuhr von Bruchreis. Zudem wurde ein Zoll von 20 Prozent auf die Ausfuhr verschiedener anderer Reissorten verhängt, da der weltweit größte Exporteur versucht, die heimische Versorgung zu verbessern und die Preise auf dem Binnenmarkt zu beruhigen. Zuvor hatten geringer als erwartet ausgefallene Monsunregenfälle die Anpflanzung eingeschränkt.

In einem separaten Bericht über Angebot und Nachfrage bei Getreide senkte die FAO ihre Prognose für die weltweite Produktion im laufenden Jahr leicht. Sie soll nun bei 2,815 Milliarden Tonnen liegen. Das wären aber noch um 0,9 Prozent mehr als 2022 und entspreche der Rekordausbeute von 2021. Die Abwärtskorrektur spiegle hauptsächlich eine Kürzung der prognostizierten Weizenproduktion wider, da Kanada und die Europäische Union von trockenem Wetter betroffen und die chinesischen Ernten von starken Regenfällen beeinträchtigt seien, so die FAO.

(FJ/APA)

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