Unwetter in Italien

Ligurien und Lombardei

(28.08.2023) Nord- und Mittelitalien sind heute von schweren Unwettern heimgesucht worden. Gewitter mit Wind und Hagel überzogen vor allem die Regionen in Ligurien und die Lombardei. In Genua gab es Überschwemmungen und Stromausfälle. Auf der Bahnstrecke Turin-Genua wurde die Verbindung vorübergehend unterbrochen. Unwetter ereigneten sich auch in Mailand. Nach starkem Schneefall im Gebirge der Provinz Cuneo in der Region Piemont musste einigen Autofahrern geholfen werden.

Wegen der heftigen Niederschläge wurden mehrere Straßen in den Bergregionen der Provinzen Sondrio und Bergamo geschlossen. Im Valtellina-Tal mussten zehn Personen in Valdisotto evakuiert werden, nachdem ein Bach über die Ufer getreten war. Mehrere Straßen und Radwege im Valtellina-Tal wurden gesperrt. Von Erdrutschen und Niederschlägen war auch die Gegend um den Lago Maggiore und um den Comer See betroffen.

In der bekannten Bergortschaft Bormio trat der Fluss Adda über die Ufer, was zu erheblichen Verkehrsproblemen führte. In Cortina d ́Ampezzo mussten wegen Erdrutschgefahr ein Wohngebäude und ein Hotel mit insgesamt 70 Personen evakuiert werden. Die evakuierten Menschen wurden in einer Sporthalle der Bergortschaft untergebracht.

Auch Triest wurde von schweren Niederschlägen heimgesucht. Mehrere Straßen des Zentrums, darunter die Piazza Unitá d ́Italia, wurden überschwemmt. Viele Touristen suchten vor dem starken Regen Zuflucht in Cafés und Restaurants. Mehrere Gebäude und Geschäfte wurden überschwemmt, Bäume stürzten um. In einigen Stadtteilen kam es zu Stromausfällen, wie die Feuerwehr berichtete.

Nach einem Felssturz in den französischen Alpen sind Zugverbindungen zwischen Frankreich und Italien in der Grenzregion östlich von Lyon bis mindestens Mittwoch unterbrochen. Herabgestürzte Felsen im Maurienne-Tal blockierten auch Straßen und Regionalzugstrecken, wie die französischen Behörden am Montag mitteilten. Auf der Strecke zwischen der französischen Stadt Chambéry und Turin in Italien fahren vorerst keine Züge, ebenso auf mehreren Regionalzugstrecken. Die Unterbrechung werde bis mindestens Mittwoch dauern, berichtete der französische Bahnkonzern SNCF.

Wegen starker Winde wurden die Fährenverbindungen zwischen der toskanischen Hafenstadt Piombino und der Insel Elba unterbrochen. Auch die Hauptstadt Rom wurde von schweren Niederschlägen heimgesucht. Die Unwetterfront brachte nach mehreren Tagen Rekordhitze Abkühlung in Italien.

(fd/apa)

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