Unwetter in Norditalien

Tourismus kämpft um Neustart

(22.05.2023) Nach den schweren Unwettern und den Überschwemmungen der vergangenen Woche kämpft die norditalienische Adria-Region Emilia Romagna um den Neustart des Tourismus. Pumpen sind am Strand vom Rimini im Dauereinsatz, um die überschwemmten Strandanlagen vom Wasser zu befreien. Wegen der hohen Wellen infolge der Unwetter wurden Kabinen, Liegen und Sonnenschirme weggefegt. Die Schäden sind enorm.

In Riccione wurde der Strand von großen Massen von Holz befreit, die nach den Überschwemmungen über die Flüsse ins Meer gelangt waren. "Die meisten Betreiber der Strandanlagen haben bereits alles in Ordnung gebracht", erklärte die Gemeinde Riccione. Auch die Straßen wurden vom Schlamm befreit.

Tourismusministerin Daniela Santanché rief Italiener und Touristen auf, ihren Urlaub an der Adria zu verbringen. Damit könne man die von den Unwettern betroffene Bevölkerung auf gezielte Weise unterstützen. "Wer sich noch nicht für einen Urlaub entschieden hat, sollte die Romagna als Ziel wählen. Man kann nicht nur gut essen und schöne Orte besichtigen, sondern auch etwas für die Solidarität mit der von den Überschwemmungen betroffenen Bevölkerung tun", sagte die Tourismusministerin.

Die Situation im öffentlichen Verkehr entspannte sich. Die Bahnlinien Rimini-Forlì und Ravenna-Rimini sind seit Montag wieder befahrbar. Autofahrern wurde weiterhin empfohlen, nicht in die Provinzen Forlì, Cesena und Ravenna zu fahren, wo die Straßen noch immer mit Schlamm und Wasser überzogen sind. Die Verbindungen sollen für Rettungs- und Bergungsfahrzeuge freigehalten werden. Zivilschutz und Militär sind seit Tagen im Einsatz, um die Straßen von Geröll zu befreien.

Am Montag wurden in vielen der von den Überschwemmungen betroffenen Gemeinden wieder die Schulen geöffnet. Die italienische Regierung will Zugang zum EU-Solidaritätsfonds beantragen, um die überschwemmten Gebiete zu unterstützen. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat für kommenden Dienstag eine Ministerratssitzung anberaumt, bei der erste Hilfsmaßnahmen für die betroffenen Gebiete beschlossen werden sollen. Verschiedene EU-Länder sagten im Rahmen des sogenannten EU-Katastrophenschutzverfahrens ihre Hilfe zu. Österreich, Deutschland, Frankreich, die Slowakei, Slowenien, Rumänien, Polen und Bulgarien stellen Italien Pumpausrüstung zur Verfügung, wie die EU-Kommission mitteilte.

(apa/makl)

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