USA verstärken Angriffe

Irak, Syrien, Houthis

(05.02.2024) Experten befürchte eine Eskalation im Nahen-Osten. In der Nacht auf Samstag schlagen die Amerikaner erst im Irak und in Syrien zu. Das US-Militär feuert auf Stellungen proiranischer Milizen in beiden Ländern. Es ist die Vergeltung für eine tödliche Attacke auf US-Soldaten. Etwa 24 Stunden später folgt eine weitere Aktion: In der Nacht auf Sonntag fliegen Streitkräfte der USA und Großbritanniens Luftschläge gegen Ziele der Houthi-Miliz im Jemen, die ebenfalls von Teheran unterstützt wird.

Die Serie an Militärschlägen ist eine Machtdemonstration der USA und ihrer Partner - und der Versuch, dem zunehmenden Kontrollverlust im Nahen Osten etwas entgegenzusetzen. Ob das Erfolg hat, ist offen. Klar ist nur, dass weitere US-Militärschläge folgen werden. Wie groß ist die Gefahr eines neuen Krieges mit dem Iran?

Bei einem Drohnenangriff auf einen US-Stützpunkt in Syrien sind laut Aktivisten sieben Kämpfer der kurdisch geführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) getötet worden. 18 weitere Menschen seien verletzt worden, sagte Rami Abdel Rahman, Direktor der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, am Montag. Die SDF selbst gaben die Zahl der Toten zunächst mit sechs an. Die pro-iranische Gruppe Islamischer Widerstand im Irak bekannte sich in einer Erklärung zu dem Angriff. Abdel Rahman sagte, bei der Attacke sei ein SDF-Abschnitt innerhalb der Basis getroffen worden. Es handle sich um die erste Attacke pro-iranischer Gruppen gegen einen US-Stützpunkt seit Vergeltungsangriffen Washingtons in Syrien und im Irak Ende vergangener Woche

Seit dem Beginn des Gaza-Krieges zwischen Israel und der islamistischen Hamas im Oktober artet die Lage in der Region zunehmend aus. Während Israel die Hamas im Gazastreifen bekämpft, kommt es in der israelisch-libanesischen Grenzregion fast täglich zu Angriffen zwischen Israel und der Schiitenmiliz Hisbollah. Gleichzeitig tyrannisiert die jemenitische Houthi-Miliz, die ihre Solidarität mit der Hamas erklärt hat, die internationale Container-Schifffahrt im Roten Meer. Alle drei Gruppen - Hamas, Hisbollah und Houthi - sind eng mit dem Iran verbunden. Und der Gaza-Krieg wird mehr und mehr zu einem Schattenkonflikt nicht nur zwischen Israel und dessen Erzfeind Iran, sondern auch zwischen Washington und Teheran.

Krieg mit Iran unausweichlich?

Der Iran und die USA standen in der Vergangenheit immer wieder am Rande eines Krieges. Je tiefer die USA nun in die neuen Konfrontationen mit dem Iran und dessen Verbündeten gezogen werden, desto größer ist die Gefahr, dass diese eine Eigendynamik entwickeln - unabhängig vom Gaza-Krieg, auch wenn dieser der Auslöser war. Die Reaktion der USA habe erst begonnen, erklärt er nach den Luftschlägen im Irak und in Syrien. "Sie wird fortgesetzt zu Zeiten und an Orten unserer Wahl." US-Regierungsvertreter hatten bereits vorab angekündigt, die Vergeltung werde in mehreren Schritten erfolgen. Wann, wo und wie die Amerikaner als Nächstes zuschlagen, dürfte davon abhängen, was der Iran und dessen verbündete Milizen nun tun.

(fd/apa)

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