Vegane Milch teurer: "Unfair!"

Tierschutz fordert Steuerreform

(13.11.2023) Werden pflanzliche Milchalternativen bald billiger? Das fordert zumindest der Verein "Tierschutz Austria". Denn Produkte wie Mandel-, Reis-, oder Sojamilch sind derzeit einer doppelt so hohen Umsatzsteuer ausgesetzt, wie Kuhmilch. Kuhmilch wird als Grundnahrungsmittel kategorisiert, während Pflanzenmilch als Getränk eingestuft wird. Darum beträgt die Umsatzsteuer auf Kuhmilch 10, auf die Alternativen allerdings 20 Prozent.

Tierschutz Austria fordert nun eine Steuerreform, um Tierleid zu verhindern und den Umweltschutz voranzutreiben. "Die Herstellung tierischer Produkte verbraucht ein Vielfaches an Ressourcen im Gegensatz zu pflanzlichen Produkten. Anerkannte Studien bestätigen zudem, dass eine stetig wachsende Bevölkerung nicht mit Produkten von Nutztieren ernährt werden kann.", betont Vereinspräsidentin Madeleine Petrovic. Eine Erhöhung der Steuer für Tierprodukte auf 19 und eine Reduktion für pflanzliche Lebensmittel auf 7 Prozent würde Verbraucher ermutigen auf pflanzliche Ernährung umzusteigen und somit den ökologischen Fußabdruck und Tierleid zu minimieren.

In der ersten Jahreshälfte 2023 flossen bereits 1,8 Milliarden Euro mehr in die Staatskassa als im Vergleichszeitraum 2022. Denn durch die Preissteigerung kommt es auch zu höheren Einnahmen durch die Mehrwertsteuer.

(KS/APA)

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