Verbrenner beliebter als Elektro

Und zwar deutlich

(05.04.2024) Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor stehen bei Autofahrerinnen und Autofahrern weiterhin hoch im Kurs, geht aus der jährlichen Autoumfrage der deutschen Targobank hervor. Demnach würden bei einem Autokauf 68 Prozent der Befragten einen Verbrenner einem E-Auto vorziehen (2023: 72 Prozent). Gleichzeitig finden 31 Prozent, dass Verbrennungsmotoren nicht mehr zeitgemäß sind.

Die Autostudie der Targobank ergab, dass bei einem Autokauf 31 Prozent der Befragten Benzinern den Vorrang geben würden, für einen Diesel würden sich 13 Prozent entscheiden. Einen Wagen mit Hybridantrieb könnten sich 15 Prozent vorstellen, ein Brennstoffzellenfahrzeug 3 Prozent. Einem reinen Elektroauto würden 17 Prozent den Vorzug geben. Die übrigen 21 Prozent waren unentschlossen. 29 Prozent der Fahrer eines Verbrenners planen der Umfrage zufolge den Umstieg auf einen alternativen Antrieb. 2023 waren es noch 36 Prozent.

Das Image von Elektroautos hat sich laut der Umfrage innerhalb von zwölf Monaten verbessert. So halten 43 Prozent der Befragten E-Autos für umweltfreundlicher als Verbrenner, das sind um 4 Punkte mehr als 2023. Bei den in der Befragung genannten Bedenken gegenüber E-Autos wurden besonders häufig der vergleichsweise hohe Anschaffungspreis, eine Umweltschädlichkeit der Akkus, deren begrenzte Lebenszeit, ein zu gering ausgebautes Ladesäulennetz und eine zu geringe Reichweite genannt. Die Beliebtheit von Hybrid-Fahrzeugen sank innerhalb eines Jahres um 3 Prozentpunkte auf 54 Prozent.

Erfragt wurde auch das Thema Unterstützung von Mobilität durch den Arbeitgeber. So wünschten sich 75 Prozent der Erwerbstätigen eine kostenlose Ladeinfrastruktur für E-Autos und E-Bikes am Arbeitsplatz. Das Angebot einer Jobrad-Option fanden 65 Prozent attraktiv. Bei 52 Prozent der Befragten könnten bei einer privaten Umstellung auf E-Autos Arbeitgeber mit einem finanziellen Zuschuss für Ladegeräte punkten.

An der repräsentativen Online-Befragung des Meinungsforschungsinstituts Forsa nahmen 1009 Autofahrerinnen und Autofahrer teil.

(apa/mc)

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