Verdächtiger spricht von Unfall

Krone: Steirerin (34) ist tot

(13.01.2026) Schockierende Gewissheit in der Steiermark: Die seit Freitag vermisste Johanna G. ist tot. Wie die „Kronen Zeitung“ berichtet, hat der Cobra-Beamte Manuel M. am Dienstag ein Geständnis abgelegt. Der Mann gab zu, die 34-jährige Steirerin getötet zu haben, sprach dabei jedoch von einem Unfall. Seit dem Verschwinden der beliebten Fitnesstrainerin herrschte große Angst und Hoffnung zugleich. Familie, Freunde und Bekannte suchten fieberhaft nach der Frau, die von allen nur „Hanni“ genannt wurde. Johanna G. liebte die Natur, ging regelmäßig laufen und wandern, reiste viel und war auch für Eisbaden bekannt.

Erst wenige Monate zuvor war die 34-Jährige nach einer Trennung in das südsteirische Tillmitsch gezogen. Zuvor lebte sie in Deutschlandsberg. Bürgermeister Walter Novak erinnerte sich im Gespräch mit der „Krone“ an die junge Frau. Er habe sie vom Sehen gekannt, als sie sich in der Gemeinde anmeldete. Auch bei der Türöffnung ihrer Wohnung war der Bürgermeister dabei. Die Nachschau blieb jedoch ohne Ergebnis. „Ein Wahnsinn, was die Familie gerade durchmachen muss“, sagte Novak gegenüber der „Krone“ und schilderte die große Betroffenheit im Ort.

Tatverdächtiger mit Geständnis

Am Dienstagnachmittag bestätigten sich schließlich die schlimmsten Befürchtungen. Wie die „Krone“ zuerst berichtete, ist Johanna G. tot. Der Tatverdächtige, ein Beamter der Spezialeinheit Cobra, wurde festgenommen und legte ein Geständnis ab. Laut seinen Angaben kam es in seinem Auto zu einvernehmlichem Sex. Dabei sei Johanna G. bei sogenannten „Würge-Spielchen“ erstickt. Manuel M. sprach von einem Unfall. Nach der Tat soll er die Leiche der Frau in einem Loch verscharrt haben. Die sterblichen Überreste wurden mittlerweile von der Polizei geborgen.

Fall erinnert an Mord an der Grazer Influencerin Stefi P.

Der Fall erinnert in seiner Tragik an den Mord an der Grazer Influencerin Stefi P., die erst vor Kurzem von ihrem Ex-Freund getötet wurde. Auch hier war die Hoffnung auf ein gutes Ende bis zuletzt groß – und wurde schließlich brutal zerstört. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Die Staatsanwaltschaft prüft nun die genauen Umstände der Tat und die Glaubwürdigkeit der Angaben des geständigen Cobra-Beamten.

(fd/krone)

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